ASV arbeitet im Test gegen Lemgo am Zusammenspiel

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Neuzugang Christoph Neuhold hat auf der Mittelposition einen starken Eindruck hinterlassen.

Hamm - Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen testet am Donnerstagabend gegen den Erstligisten TBV Lemgo. Trainer Niels Pfannenschmidt feilt dabei an der Feinabstimmung in Abwehr und Angriff. 

Den Grundstein für die neue Saison haben die Zweitliga-Handballer des ASV Hamm-Westfalen im Trainingslager in der vergangenen Woche in Kalisz gelegt. „Jetzt müssen wir uns einspielen“, sagt Trainer Niels Pfannenschmidt. „Da hilft uns jedes Spiel ein Stück weiter.“ 

Mit dem TBV Lemgo ist Donnerstag ab 19 Uhr der erste höherklassige Gegner in der Westpress-Arena zu Gast. „Das wird ein schöner Test auf hohem Niveau“, verspricht der ASV-Coach, der seine taktischen Vorgaben im Wettkampfmodus testen und verfeinern will. In der Defensive arbeiten Trainer und Spieler daran, neben dem funktionierenden 6:0-System eine 5:1-Variante zu etablieren. „Das wollte ich schon in der vergangenen Spielzeit tun, aber unsere vielen Verletzten haben das nicht zugelassen“, erklärt Pfannenschmidt. 

Lob für Neuhold

„Damit können wir den Gegner immer wieder vor neue Aufgaben stellen. Beim Turnier in Polen hat das schon gut funktioniert.“ Die größere Baustelle sieht er jedoch im Angriff. Zwar ist das Tempospiel besser geworden, doch im Spiel 6:6 ist noch einiges zu verbessern. Im Trainingslager musste der ASV-Trainer auf Björn Zintel (EM) und Fannar Thor Fridgeirsson (Schulterprobleme) verzichten. Für sie hat der 21-jährige Neuzugang Christoph Neuhold die Spielmacherposition übernommen. „Das hat er sensationell gemacht“, lobt Pfannenschmidt. „Vorher hat er noch nie auf dieser Position gespielt.“ 

Gegen seinen Ex-Verein will der Coach ähnlich wie sein Gegenüber Florian Kehrmann am Einsatz des siebten Feldspielers arbeiten. In Polen hat der ASV zum Teil mit vier Mann im Rückraum und dreien am Kreis agiert. „Da müssen die Wechsel sitzen“, sagt der A-Lizenzinhaber. „Denn das Tor ist sonst leer.“ 

Fridgeirsson wird weiter geschont, Zintel hat bis Samstag Heimaturlaub, Blohme ist in Flensburg und Gudat weiter verletzt. „Wir werden also erneut improvisieren müssen“, erklärt Pfannenschmidt. „Aber das haben wir in den Spielen gegen die polnischen Erstligisten auch getan und schon richtig gute Lösungen gefunden.“

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