Gegen Rimpar – Zweites ASV-Heimspiel in Folge

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Erste Diagnose bestätigt: Björn Zintel – hier mit ASV-Physiotherapeut Christopher Altehenger – zog sich einen Außenbandriss im Knöchel zu.

Hamm - Nur vier Tage nach dem imponierenden 36:25-Erfolg über die Handballfreunde Springe steht für die Zweitliga-Handballer des ASV Hamm-Westfalen am Dienstag im Saisonendspurt das nächste Heimspiel gegen die DJK Rimparer Wölfe an (19.15 Uhr/Westpress-Arena).

Eine Partie, für die sich ASV-Coach Niels Pfannenschmidt vor allem eines wünscht: „Für uns geht es darum, wieder die selbe Einstellung hinzubekommen, wie wir sie im Spiel gegen Springe hatten. Wenn wir das schaffen, werden wir auch gegen Rimpar gewinnen.“ Denn am Freitag stimmte fast über die gesamte Spielzeit hinweg alles: Einstellung, kämpferischer Einsatz und taktische Ausrichtung. Vor allem für letztere braucht sich die Mannschaft gegen die Wölfe nicht allzu sehr umzustellen. Denn der Gast praktiziert ein ähnliches Spielsystem wie es der Aufsteiger aus Springe getan hat. „Eigentlich hätten wir uns das Videostudium für diese Partie fast schon schenken können“, sagt der ASV-Coach. „Denn es gibt taktisch nicht viel zu verändern. Rimpar spielt ähniche Auftaktsituationen wie Springe.“ Und diese gilt es effektiv und schon im Ansatz zu stören.

Björn Zintel wird dabei wie schon gegen Springe befürchtet, nicht helfen können. Die Verletzung, die sich der Junioren-Nationalspieler schon nach vier Minuten in der Partie gegen die Springer Handballfreunde zugezogen hat, entpuppte sich wie erwartet als Außenbandriss im Sprunggelenk. „Damit ist die Saison für Björn zu Ende“, sagt Pfannenschmidt. „Das ist natürlich schade für ihn und für uns, aber wir sind mit diesen Situationen ja bereits über den gesamten Saisonverlauf hinweg vertraut.“

Für Zintel wird Valentin Schmidt in den Kader rücken. Der Aufbauspieler aus dem Kader der Drittliga-Reserve des Erstligisten TBV Lemgo, der mit einem Zweitspielrecht für die Hammer ausgestattet ist, hat bereits die vergangenen Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert und soll dabei helfen, dass die anderen zu ihren Verschnaufpausen kommen. „Wir müssen mit den Kräften ein wenig haushalten, viel wechseln und zusehen, dass wir da gut durchkommen“, sagt Pfannenschmidt. „Denn am Freitag steht für uns in Hagen ja schon wieder das nächste Spiel auf dem Programm.“

Das hat zuletzt gut funktioniert, als Jakob Macke und Jan Brosch sich die Arbeit im Innenblock und in der Offensive am Kreis aufgeteilt haben. Aber auch bei Jan-Lars Gaubatz und Julian Possehl im rechten Rückraum hat die Arbeitsteilung sehr gut funktioniert. So gut, dass mit Ausnahme von Zintel sowie den langzeitverletzten Savvas Savvas und Lars Gudat alle Spieler auch gegen Rimpar wieder zur Verfügung stehen werden. „Die Mannschaft will das jetzt auch vernünftig zu Ende bringen“, ist sich Pfannenschmidt sicher, dass dann der nächste doppelte Punktgewinn eingefahren wird. „Denn wir wollen noch Fünfter werden, wobei Platz sechs schon unter den gegebenen Umständen ein toller Erfolg wäre. Dann könnte man schon von einer guten Saison reden.“

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