Eine gute ASV-Halbzeit war in Nordhorn zu wenig: 27:31

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Joscha Ritterbach war mit acht Treffern erfolgreichster Hammer Werfer.

Lingen - War Niels Pfannenschmidt, Trainer des Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen, nach dem ersten Test und der 26:34-Niederlage beim Bundesligisten Bergischer HC noch sehr zufrieden, so gewann er Freitagabend nach dem 27:31 (11:15) beim Klassenkonkurrenten HSG Nordhorn-Lingen dem zweiten Auftritt in der Vorbereitungsphase nur wenige positive Eindrücke ab.

„Immerhin waren wir besser als im Rückspiel der vergangenen Saison, das wir mit 16 Treffern Differenz verloren haben“, flüchtete sich der Coach zunächst in Galgenhumor. Um dann anschließend konkret zu werden. „Was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, hat mir überhaupt nicht gefallen“, echauffierte sich Pfannenschmidt. „Das Rückzugverhalten war ganz schlecht. Das habe ich den Jungs auch schon ganz deutlich gesagt“, erklärte der Coach. Allein sieben der 15 Gegentreffer im ersten Durchgang fielen gegen eingespielter wirkende Gastgeber durch Tempogegenstöße, weil offenbar niemand bereit war, nach dem harten Trainingslager in Kaiserau und sicherlich fehlender körperlicher Frische seinen „inneren Schweinehund“ zu überwinden. „Das will ich ab sofort nicht mehr sehen“, beteuerte Pfannenschmidt, der aber anschließend Moral und Einstellung nach dem Seitenwechsel in Ordnung fand.

Ein Extra-Lob gab es für die beiden Torhüter, die jeweils eine Halbzeit spielten. „Felix Storbeck hat neun, Dennis Doden hat sieben Bälle gehalten. Das war, wie beim Bergischen HC, eine sehr gute Quote“, erklärte Pfannenschmidt, der in Lingen die angeschlagenen Akteure Julius Herbert und Daniel Eggert schonte. Erfolgreichster Werfer war Joscha Ritterbach (8/3). Ferner trafen für die Hammer Christoph Neuhold (6), Jakob Macke (6), Savvas Savvas (2), Julian Possehl (2), Fannar Thor Fridgeirsson (2) und Jan Brosch.

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