Pole Bialek die neue Nummer eins der Grünweißen

Artur Bialek geht in der kommenden Tischtennis-Saison als Nummer eins an die GW-Platten.

Hamm Nach Ablauf der Wechselfrist zum 31. Mai verkündet der TTC GW Bad Hamm jetzt auch den Namen seines neuen Spitzenspielers für die kommende Tischtennis-Drittligasaison: Artur Bialek heißt die neue Nummer eins im GW-Kader. Der 23 jährige Pole, Nummer 14 der Rangliste seines Heimatlandes, spielte dort bislang in der Superliga.

„Artur spielte in seinem Klub, den Zooleszcz Gwiazda Bydgoszcz, im vorderen Mannschaftsteil, sodass er überwiegend gegen absolute Weltklasseleute anzutreten hatte, gegen die er auf verlorenem Posten stand. Artur wird bei uns zwar auch auf starke Konkurrenz treffen, die sich aber mit den Gegnern in Polen nicht vergleichen lässt. Von daher glauben wir, dass er für das Spitzenpaarkreuz der 3. Bundesliga genau der richtige Mann ist”, hofft GW-Spielertrainer Bernd Ahrens, einen guten Mann an Land gezogen zu haben.

Genau wie sein neuer Teamkollege im GW-Dress, Valentin Nadj Nemedi, wird auch Bialek seine Zelte in der Trainingsgruppe des SV Werder Bremen aufschlagen, um dort unter professionellen Bedingungen zu trainieren. „Artur selbst und natürlich auch wir setzen darauf, dass er sich über das gemeinsame Training mit Erst- und Zweitligaspielern weiter verbessert und so zu den Topspielern der Liga gehören wird“, sieht Ahrens sein Team gut aufgestellt für das zweite Spieljahr in der 3. Liga.

„Mit unserem Kader erhoffen wir uns eine Steigerung des Vorjahresergebnisses“, will Bernd Ahrens aber die endgültigen Aufstellungen der Konkurrenz abwarten, um das konkrete Saisonziel festzulegen.

Derweil steht die erste offizielle Herausforderung für das junge GW-Team fest: Im Gegensatz zum Vorjahr, als Grünweiß als Aufsteiger nicht die Qualifikationskriterien erfüllte, können die Hammer in der neuen Spielzeit an der deutschen Pokalmeisterschaft teilnehmen. „ Über unsere gute Platzierung konnten wir einen der begrenzten Plätze für die Vorrunde erringen”, freut sich Ahrens schon auf das letzte Wochenende im August, wenn seine Mannschaft in einer der vier Vorrundengruppen in Jülich anzutreten hat.

„Auch wenn die Gegner mit den Teams aus Jülich, Köln und Dortmund sämtlich Zweitligisten und damit übermächtig sind, ist dies doch eine hervorragende Möglichkeit, vor dem eigentlichen Saisonstart in Fahrt zu kommen. Ich werde dort schon vieles über unsere Neuzugänge erfahren können und all unsere jungen Spieler zum Einsatz kommen lassen.“ Das Spielsystem Jeder gegen Jeden eignet sich hervorragend zum Testen.

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