Hammer Eisbären vor Test-Doppelschlag gegen Herne

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Die Hammer Eisbären empfangen am Freitag den Herner EV zum Testspiel.

Hamm - Die ersten beiden Testspiele der Hammer Eisbären waren reich an Treffern – an Gegentreffern. Mit 3:8 und 4:8 verlor der Eishockey-Regionalligist am vergangenen Wochenende gegen die klassenhöheren Blackdragons Erfurt. „Sieben Tore schießen ist okay, aber zweimal acht kassieren ist zu viel“, sagt Hamms Trainer Ralf Hoja.

Er arbeitete mit seiner Mannschaft daher unter der Woche an der Abwehrarbeit im eigenen Drittel. In den beiden Tests gegen den Herner EV am Freitag (20 Uhr) in der Maxi-Eissporthalle und am Sonntag (17 Uhr) am Herner Gysenberg will er in diesem Bereich eine „deutliche Steigerung“ sehen.

Dem nackten Resultat misst der neue Eisbären-Coach keine allzu große Bedeutung bei. „Jeder möchte gerne gute Ergebnisse, aber für uns ist allein der Saisonstart entscheidend. Spiele in der Vorbereitung sind kein Maßstab“, sagt Hoja. Zumal nicht solche gegen klassenhöhere Mannschaften. Herne, langjähriger Hammer Gegner in der Oberliga alten Zuschnitts, spielt wie Erfurt in der neuen Nord-Oberliga und damit dort, wo die Eisbären gerne hinwollen. „Das sind Mannschaften, die unter ganz anderen Bedingungen trainieren als wir. Das merkt man im Spieltempo und bei der Ausnutzung von Fehlern. Sobald man in Unterzahl falsch steht, ist das Ding drin“, so Hoja.

Der Finne Lari Mäkijärvi ist wieder im Training und geht an diesem Wochenende erstmals wieder aufs Eis. „Er wird uns in der Abwehr sehr viel an Stabilität geben“, glaubt Hoja. Verzichten muss er dagegen weiterhin auf Tommy Kuntu-Blankson, für den ein Einsatz gegen seinen von Frank Petrozza trainierten Ex-Klub zu früh kommt. Der 23-jährige Stürmer befindet sich nach einer Kreuzband-Operation noch in der Reha-Phase. Abwehr-Routinier Kai Domula fällt für den Testspiel-Doppelschlag gegen den HEV ebenfalls wegen Knie-Problemen aus.

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