DHB-Pokal

ASV Hamm-Westfalen bezwingt Neusser HV

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Jakob Macke jubelt: Fünf Minuten vor Schluss führt der ASV mit 27:20.

Hamm – Das Traumfinale im Kampf um den Einzug in die zweite Runde des DHB-Pokals ist perfekt. Mit 30:23 (15:10) bezwang Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen vor 1554 Zuschauern den ambitionierten Drittliga-Vertreter Neusser HV und trifft damit am Sonntag auf den THW Kiel (17.30 Uhr/Westpress-Arena). Der deutsche Rekordmeister setzte sich zuvor im ersten Halbfinale gegen den Drittligisten VfL Fredenbeck vor 1400 Handball-Fans mit 29:20 (11:13) durch.

Wie im Vorfeld der Partie auf Seiten der Hammer gehofft, meldeten sich Rechtsaußen Lukas Blohme und Defensivspezialist Markus Fuchs trotz ihrer Blessuren zur Partie gegen die Rheinländer wieder zurück. Beide begannen.

Nur einmal ging Neuss in Führung – beim 0:1 durch Dennis Aust. Danach sahen die Zuschauer in der mächtig aufgeheizten Halle einen ASV, der sich sehr konzentriert darum kümmerte, die Vorgaben seines Trainers auf der Platte umzusetzen. Denn eine Enttäuschung - das Ausscheiden aus dem Wettbewerb gegen den Drittligisten und das damit verbundene Verpassen der Begegnung gegen Kiel – wollte niemand der Hammer erleben. „Neuss ist kein normaler Drittligist“, hatte Pfannenschmidt seine Spieler davor gewarnt, den Gegner zu unterschätzen. „Die könnten sich vom Potenzial her auch in der 2. Liga halten.“ Nach dem Ausgleich durch Kapitän Jakob Macke und drei weiteren Treffern durch Blohme und Joscha Ritterbach (2) zum 4:1-Zwischenstand (10.), durfte der Coach sicher sein, dass seine Warnung angekommen war.

DHB Pokal: ASV Hamm Westfalen - Neusser HV 30:23

Der Gast um den zweitligaerfahrenen Daniel Pankofer blieb zwar ein unbequemer Gegner, doch ein motiviertes und konzentriert aufspielendes ASV-Team mit einem gut aufgelegten Dennis Doden im Tor schaffte es, den Vorsprung bis zur Pause auf beruhigende fünf Tore zu schrauben (15:10). Sehenswert: Der Treffer zum Pausenstand durch Lukas Blohme per Kempa-Trick.

Nach dem Wechsel gelang es den Hausherren zunächst nicht, sich weiter abzusetzen. Im Angriff scheiterte das Team immer häufiger am nun im Tor stehenden Mikkel Moldrup, und vor dem eigenen Tor gelang es nicht mehr, die Kreise der Gäste effektiv einzudämmen. 17:14 hieß es nach 38 Minuten nur noch – Zeit zur Besinnung in Form eines Team-Time-Out.

Pfannenschmidt beorderte Christoph Neuhold danach auf Rückraum-Mitte, die Abwehr packte wieder konsequenter zu, und sieben Minuten später war die aufkommende Hoffnung beim Gast erstickt (22:14). Danach spulten die Hammer ihr Pensum zum sicheren Start-Ziel-Sieg souverän herunter.

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