SK Germania trifft in beiden Endspielen auf Remscheid

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Kevin Karschau und seine Mannschaft spielen zweimal gegen Remscheid.

Hamm – Zum vierten Mal in Folge steht der Sportklub Germania Herringen in den Finalspielen um die Deutsche-Pokal-Meisterschaft im Rollhockey. In den vergangenen zehn Jahren bestimmten drei Vereine das Geschehen im Pokalwettbewerb. Die ERG Iserlohn holte sich fünf Mal den Pott ins Sauerland, für den RSC Cronenberg gab es drei Erfolge und in den Jahren 2007 und 2014 erspielten sich die Herringer die deutsche Pokalmeisterschaft.

In der laufenden Saison musste sich der Titelverteidiger RSC Cronenberg bereits im Achtelfinale mit einer Niederlage in der Glück-Auf-Sporthalle aus dem Wettbewerb verabschieden. Damit nahmen die Herringer Revanche für die Niederlage bei den Finalspielen in der vergangenen Saison. Für den Mitfavoriten ERG Iserlohn folgte im Viertelfinale eine überraschende Schlapp bei der RSC Darmstadt.

Die Germanen überzeugten in den Pokalrunden von Spiel zu Spiel. Im Achtelfinale der Heimsieg gegen den RSC Cronenberg, im Viertelfinale erfolgreich beim TuS Düsseldorf Nord und im Halbfinale ein verdienter 6:3-Sieg beim RSC Darmstadt. Neben dem SKG setzte sich im Wettbewerb der Ligakonkurrenz aus Remscheid durch. Im Viertelfinale überraschte die Remscheider mit einem klaren Erfolg gegen RESG Walsum. Über das Losglück im Halbfinale zogen die Remscheider mit einem Sieg bei der HSV Krefeld in die Finalspiele um die Deutsche-Pokal-Meisterschaft ein.

Im Hin - und Rückspiel geht es am Samstag und Sonntag für beide Vereine um die entscheidende Phase. Die Auslosung bescherte der IRG Remscheid am Samstag im ersten Match das Heimrecht. Am nächsten Tag, dem Pfingstsonntag, fällt in der Glück-Auf-Sporthalle die Entscheidung. Bei beiden Finalspielen erfolgt der Anstoß um 15.30 Uhr.

In der laufenden Saison stehen die Herringer wiederum als einziges Team noch in beiden Wettbewerben. Trotz der Belastung gehen die Spieler um Kapitän Lucas Karschau mit dem nötigen Selbstvertrauen in die Endphase im Pokal und der Meisterschaft. Für Germanen Trainer „ Alfredo Meier“ ist es wichtig, dass die Mannschaft in dem ständigen Wechsel zwischen beiden Wettbewerben, die Niederlage aus dem Düsseldorfer Spiel ausblendet und den Fokus über Pfingsten auf den Pokal-Endspielgegner Remscheid richtet. „Wir erwarten eine offensive Taktik des Gastgebers und wollen über unser schnelles Konterspiel den Weg zum gegnerischen Tor suchen“, sagt Meier.

Verzichten müssen die Herringer weiterhin auf den verletzten Nationalspieler Robin Schulz, für den ein Einsatz noch zu früh wäre. - mb

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