Kevin Karschau schießt Herringen ins Pokalfinale

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Darmstadt/Herringen - Rollhockey-Bundesligist SK Germania Herringen steht im Finale des DRIV-Pokals. Die Mannschaft von Hans-Werner Meier setzte sich am Samstagnachmittag mit 6:3 (3:2) Treffern beim RSC Darmstadt durch. Allerdings war es das erwartet schwere Spiel für die Germania.

"Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwer getan", urteilte Meier nach Spielschluss. Eine Umstellung zu Anfang der zweiten Halbzeit war dann aber der Schlüssel zu einem am Ende souveränen Auswärtserfolg, bei dem Kevin Karschau mit vier Treffern in Folge zum Matchwinner avancierte.

Der Beginn der Partie ließ keine Zeit zum Verschnaufen. Nach 120 Sekunden waren bereits die ersten drei Treffer gefallen. Die Darmstädter Führung von Philip Wagner beantwortete Lucas Karschau postwendend mit einem Doppelpack zum 1:2. Diese Führung währte allerdings ebenfalls nicht lange. In Minute fünf erzielte Max Hack das 2:2, das bereits der Pausenstand sein sollte.

Als erneut Max Hack noch direkt vor dem Seitenwechsel mit einem Penalty die Darmstädter 3:2-Führung (24.) erzielte, richtete "Alfredo" Meier seine Mannschaft taktisch neu aus. Herringen agierte defensiver, bot dem Gegner nicht mehr so große Räume vor dem Tor und zwang ihn, mehr aus der Distanz zu schießen. 

Dazu kombinierten die Gäste im Spiel nach vorn viel flüssiger, und Kevin Karschau, der mit einer Nachtschicht in den Knochen nach Darmstadt gereist war, kam jetzt richtig ins Rollen. Erst glich er in der 34. Minute aus, um dann innerhalb der nächsten sechs Minuten auf 3:5 (37./39.) aufzustocken. 

Dann wurde es turbulent: Darmstadt handelte sich in der Schlussphase erst mehrere blaue und dann zwei rote Karten ein. Nachdem Lukas Karschau einen Penalty ungenutzt gelassen hatte, traf abermals Kevin Karschau zum 3:6 (45.). Darmstadt meinte, sich vervollständigen zu können, hatte aber übersehen, dass noch eine Zeitstrafe ausstand. Zwei rote Karte und damit eine doppelte Unterzahl bis zum Schlusspfiff waren die  Folge. Allerdings ließ es Herringen jetzt ruhig angehen, so dass es beim 3:6 blieb. 

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