SVE geht mit prall gefülltem Kader in die neue Spielzeit

Neu beim SVE sind (vorne von links): Patrick Schade, Tobias Ringk, Marc Weltermann und Kevin Messner. Hinten von links: Co-Trainer Andre Seiffert, Patrick Lohsträter, Cedric Packheiser, Jan Philipp Vormann, Elyas Baydemir, Dawid Franica, Trainer Marian Christel und Marvin Sachweh. -  Foto: Baur

Hamm – Der neutrale Zuschauer, so er sich denn am Montagabend ins Marienstadion verirrt hätte, wäre beim ersten Blick auf die Idee gekommen, der SVE Heessen würde seine Vorbereitung gleich mit einem Testspiel starten. Schließlich standen sich zwei komplette Mannschaften in roten und blauen Trikots gegenüber. Doch es war nur das Trainingsspielchen, das Coach Marian Christel und sein neuer Co-Trainer Andre Seiffert beobachteten.

Das taten sie mit einer großen Portion Zufriedenheit, denn in sein zweites Jahr in der Fußball-Bezirksliga geht der Heessener Verein mit einem prall gefüllten Kader. Zwölf Neuzugänge, von denen mit Semir Burnic, Kevin Bröking, Alessandro Palermo und Jan Bednarek noch vier fehlten, hat der SVE zur neuen Saison verpflichtet. Dazu wollen sich Jugendliche wie Jan Phillip Vormann und Dawid Franica für einen Platz im Aufgebot empfehlen. „Wir haben mehr Zeit gehabt und konnten gezielt gucken“, freute sich Christel über die vielen Neuen. Im vergangenen Sommer, als der SVE erst im letzten Relegationsspiel den Aufstieg perfekt machte, blieb den Heessenern dafür keine Zeit. Auch die Pause der Mannschaft war gerade einmal eineinhalb Wochen lang. Jetzt haben alle regeneriert, und Christel und Seiffert können von Beginn an Vollgas geben.

Froh ist Christel, dass sich kurz vor dem Ende der Wechselfrist mit Patrick Lohsträter (Uentrop) ein weiterer Torhüter neben Cedric Packheiser (Stockum) dem SVE angeschlossen hat. „Das ist ein Riesenvorteil für das Training“, sagt Christel, der den Kampf um die Nummer eins für eröffnet erklärt. Das gilt aber auch für alle anderen Positionen, die mindestens doppelt besetzt sind. „Das wird ein richtiger Konkurrenzkampf“, freut sich Seiffert auf intensive Trainingseinheiten. Christel weiß aber auch: „Das wird eine riesige Herausforderung dafür zu sorgen, dass alle bei Laune bleiben.“

Das geht am einfachsten mit Erfolgen. Und von denen will der SVE nach der Zittersaison, die erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt brachte, einige feiern. „Wir wollen eine ruhige Saison spielen und einen einstelligen Tabellenplatz erreichen“, erklärt er. Die Grundlage will er bis zur Saison legen. Getestet wird gegen den TuS Wickede (23. Juli) und bei Vorwärts Ahlen (26. Juli).

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