Westfalia Rhynern steigert sich nach der Pause

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Björn Mehnert

Hohenlimburg - Eine starke zweite Halbzeit reichte Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern, um sich im Testspiel beim Landesligisten SV Hohenlimburg mit 3:2 (2:2) durchzusetzen.

Doch vor allem die ersten 30 Minuten bereiteten Björn Mehnert nur wenig Freude. „Mit der ersten Halbzeit war ich gar nicht zufrieden. Das muss man so deutlich sagen“, mäkelte der Westfalia-Trainer. „Da haben wir uns nicht auf die Aufgabe eingelassen, vielleicht den Gegner auch unterschätzt. In der Eröffnung und der Defensive hatten wir viele individuelle Fehler, und auch im zentralen Mittelfeld-Bereich hatten wir keine Kontrolle.“

Rhynern baute den zwei Klassen tiefer spielenden Gastgeber immer wieder durch eigene Fehler auf, und so war die 2:0-Führung der Hausherren durch zwei treffer von Nik Kunkel (22., 27.) verdient. „Beide Male haben wir dem Gegner per Passfehler in den Fuß gespielt“, ärgerte sich Mehnert.

Erst in den letzten zehn Minuten vor der Pause wurde das Rhyneraner Spiel besser. Lennard Kleine glänzte in dieser Phase gleich zweimal als Vorbereiter, und Salvatore Gambino bewies mit seinen Treffern (37., 40.), dass „er die Qualität besitzt, um den Klassenunterschied deutlich zu machen“, befand der Coach.

Nach der Pause wechselte Mehnert bis auf Torhüter Alexander Hahnemann und Marvin Buchta alle Akteure aus. Buchta vor allem deshalb nicht, weil der rechte Verteidiger derzeit als Gastspieler bei der Westfalia unter Beobachtung steht. „Gut möglich, dass wir noch etwas machen werden“, sagte Mehnert. „Aber erst einmal werden wir ihn noch im Training weiter beobachten.“ Buchta ist 23 Jahre alt, derzeit vereinslos, spielte zuletzt in Ratingen und bei Borussia Dortmund und RW Ahlen in der Jugend. Das nun blutjunge Rhyneraner Team machte seine Sache auf dem Feld „ordentlich, auch wenn nicht alles funktioniert hat“, sagte Mehnert. Vor allem der A-Jugendliche Nico Berghorst, der den Siegtreffer von Mücahit Kücükyagci mit einem 60-Meter-Solo einleitete (71.).

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