HSV macht Schritt in die richtige Richtung

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Trainer Sven Hozjak sah am Freitagabend einen 3:0-Erfolg seiner HSV gegen den TSV Meerbusch.

Hamm - Die Hammer SpVg siegte am Freitagabend im Testspiel gegen den TSV Meerbusch mit 3:0 (2:0). Im Duell zweier Oberligisten überzeugte die Mannschaft von Trainer Sven Hozjak im ersten Durchgang durchaus, offenbarte aber noch Verbesserungspotenzial.

„Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Zwischendurch war das Spiel allerdings auch wegen der vielen Wechsel etwas zerfahren“, sagte Hozjak nach Abpfiff. Er beorderte in der ersten Halbzeit eine Elf auf den Rasen der Evora-Arena, die in weiten Teilen nach einer möglichen Stammformation aussah.

Der HSV-Trainer setzte auf ein 4-4-2-System mit David Loheider und Joachim Mrowiec in vorderster Front. „Ich glaube nicht, dass genau diese Elf am ersten Spieltag auf dem Platz stehen wird“, verriet der Trainer nach 90 Minuten. 

Strafstoß führt zum 1:0

Felix Fuchs war es, der nach drei Minuten für den ersten Aufreger sorgte. Einen Eckball von der linken Seite drückte der Verteidiger per Kopf an den Pfosten. Auf der Gegenseite scheiterte TSV-Sturmtank Kevin Dauser mit seinem Kopfball links am Gestänge (8.). Die HSV wirkte in den Anfangsminuten griffiger als das Team aus dem Kreis Neuss. 

Loheider brach auf der linken Seite durch und marschierte ungestört bis in den Strafraum, sein Querpass erreichte Giacomo Serrone, der seinen Gegner aussteigen ließ und gefällt wurde. Schiedsrichterin Vanessa Arlt (Greven) zeigte völlig zurecht auf den Punkt. Rechtsverteidiger Semih Yigit trat an und versenkte souverän unten rechts (14.).

Hamm setzt auf lange Bälle

Meerbusch wachte in der Folge merklich auf, trieb das eigene Offensivspiel immer wieder über die rechte Seite an. Kevin Mooy hatte durchaus Probleme mit Stefan Kapuscinski und Tim Knetsch. Zu selten taten sich die Spieler von Hozjak in dieser Phase die nötige Ruhe im Aufbau an, viele Bälle flogen aus der Defensive hoch auf die beiden großgewachsenen Stürmer. 

Es brauchte erneut eine Standardsituation für den zweiten Hammer Treffer: Mike Pihls Freistoß klärte Meerbusch nur unzureichend, Nils Kisker zog aus 16 Metern direkt ab und traf flach ins rechte Eck (41.). 

Wechsel nehmen den Spielfluss

Fünf Wechsel nahm Hozjak für die zweite Halbzeit vor, die HSV agierte fortan in einem 4-2-3-1. „Wir wollten dadurch im Zentrum kompakter stehen“, erklärte der HSV-Coach. Der eingewechselte Damir Ivancicevic markierte kurz nach Wiederanpfiff das 3:0, als er nach einer Ecke den zweiten Ball holte und ungestört ins rechte Eck traf (47.). 

Anschließend ging Hozjaks Plan auf, ansehnlicher Fußball wurde aber nur selten geboten. Hamm ließ Ball und Gegner über weite Strecken laufen. Strafraumszenen blieben Mangelware. Kisker stoppte Meerbuschs Sergen Sezen im letzten Moment (69.), Simon Schliewe köpfte auf der anderen Seite knapp am TSV-Kasten vorbei (88.). 

„Ich bin zufrieden, dass wir jetzt mal zu Null gespielt haben. Vorne hätten wir noch häufiger treffen können“, sagte Hozjak. Am Samstag nimmt die HSV bei Eintracht Werne an einem Blitzturnier teil.  Sonntag geht es beim Summercup in Wiescherhöfen weiter.

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