Hammer SpVg siegt 3:0 in Gievenbeck

+
Sven Hozjak

Münster -  Ein 3:0 (1:0)-Erfolg im Test beim 1. FC Gievenbeck und eine ausgiebige Krafteinheit am Sonntag – die Spieler des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg haben sich ihren trainingsfreien Montag mit viel Schweiß verdient.

„Die Jungs haben vor allem in der zweistündigen Krafteinheit sehr viel gearbeitet“, sagte Sven Hozjak zufrieden. „Daher sollen sie den freien Tag nun im Bereich der Regeneration sinnvoll nutzen.“ Eigens hierfür hatte der HSV-Coach seine Akteure in einen Gelsenkirchener Fight-Club gebeten. „Kampfsport haben wir dort aber nicht betrieben“, versichert Hozjak. „Wir haben viel mehr die gängigen Übungen für Kraft und Ausdauer absolviert – aber da mussten sie schon alles raushauen.“

Auch während der Begegnung beim klassentieferen Westfalenligisten in Gievenbeck mussten sich die HSV-Spieler ins Zeug legen, um am Ende den sicheren 3:0-Erfolg einzufahren. „Freundschaftsspiele sind wie sie sind, erst einmal ohne Wertung“, wusste der Trainer das Ergebnis richtig einzuschätzen. „Aber es war zu sehen, dass wir uns in verschiedenen Bereichen nach vorne entwickelt haben. Gievenbeck hat keine einzige Torchance gehabt, und wir haben versucht, umzusetzen, was wir im Training besprochen haben.“ Defensiv arbeiteten die Hammer gut gegen den Ball, auch wenn der Coach noch Bereiche fand, in denen das Verhalten verbesserungswürdig war. „Und vorne haben wir zwar drei Tore gemacht, aber auch da ist noch eine Menge Luft.“

Hozjak hatte am Tag zuvor eigens im Training ein wenig die Belastung herausgenommen, damit die Beine der Spieler in Münster nicht so schwer waren. Und entsprechend dominant präsentierte sich das Team, bei dem auch die beiden jüngsten Neuzugänge Dalibor und Danijel Gataric auf dem Platz standen. Dalibor, der 55 Minuten spielte, während sein Bruder mit muskulären Problemen den Platz wieder verließ, war es auch, der für die Führung der Gäste sorgte (28.). Er war mit dem Ball nach innen gezogen und hatte ins kurze Eck zum 0:1-Pausenstand abgeschlossen.

Nach dem Wechsel legten Joachim Mrowiec, der von Mike Piehl bedient worden war (62.), und Piehl selbst (80.) nach – in einem Spiel, in dem der Trainer munter durchwechselte. Nur Torhüter Phillip Sandhowe spielte durch. „Jetzt müssen wir im weiteren Verlauf der Vorbereitung nur klar in der Birne sein und vernünftig weiterarbeiten“, sagte Hozjak.

Mehr zum Thema

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare