Gkikas besiegelt mit Eigentor die Niederlage am Papenloh

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Westfalia Rhynern II unterliegt RW Westönnen durch ein Eigentor in der letzten Spielminute.

HAMM – Dass ein Fußballspiel über den Kampf gewonnen werden kann, das hat Rot-Weiß Westönnen beim SV Westfalia Rhynern II gezeigt. Mit 1:2 (1:0) musste sich die Mannschaft von Trainer Ralf Hettwer am Papenloh geschlagen geben.

„Westönnen kann man bis zum Schluss nicht abschreiben. Das habe ich meinen Spielern vor der Partie klar gemacht. Sie kommen über den Kampf und die mannschaftliche Geschlossenheit, das sind Dinge, die uns gefehlt haben“, kritisierte der Westfalia-Coach. Dabei hatte sein Team gut begonnen. In den ersten 30 Minuten waren die Gastgeber spielbestimmend. Aus einer aufmerksamen Abwehr heraus machten sie Druck über die Flügel. Besmir Rada und Georgios Gkikas wirbelten auf der linken Seite, während Wonhee Ryu und Marvin Buchta die rechte Außenbahn beackerten.

In der 18. Minute war es Christopher Dittrich, der den verdienten Führungstreffer erzielte. Jonas Michler hatte ihn in der Spitze angespielt und Dittrich vollstreckte aus 14 Metern. „Wir hätten in der ersten Halbzeit schon alles klar machen müssen“, erklärte Hettwer. „Mit einem zweiten Tor wäre mehr Ruhe eingekehrt.“ Dittrich hatte das 2:0 auf dem Fuß, doch sein Schuss aus spitzem Winkel traf nur den Pfosten (21.). Zwei Minuten später tauchte Michler alleine vor Andreas Rupp auf, doch der Versuch, den RW-Torwart zu tunneln, scheiterte ebenso, wie Dittrichs Schuss, den Rupp mit dem Fuß klärte (31.).

Mit zunehmender Spieldauer ließ die Konzentration der Gastgeber nach. Die Innenverteidigung war bei hohen Bällen oftmals nicht im Bilde. „Wir haben erneut Defizite beim Kopfballspiel gehabt“, kritisierte der Westfalia-Trainer. Ich will nicht sagen, ich weiß nicht, woran es liegt, aber es macht mich im Moment schon ein bisschen sprachlos.“

Nach dem Seitenwechsel verloren die Gastgeber die spielerische Linie. Immer wieder tauchte Westönnen gefährlich vor dem Rhyneraner Tor auf. Der Ausgleichstreffer war nur eine Frage der Zeit. Der kurz zuvor eingewechselte Marcel Wiemer war in der 70. Minute mit einem Flachschuss erfolgreich. Und in der Schlussminute war es Gkikas, der eine scharfe Hereingabe ins eigene Tor beförderte. „Das war ein völlig unnötige Niederlage“, ärgerte sich Hettwer.

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