Lohauserholz verliert beim SV Drensteinfurt 2:4

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Die Gäste aus Hamm, hier Dennis Hubert (links) im Zweikampf mit Dennis Popil, kamen meist einen Schritt zu spät.

Drensteinfurt -  Damit hatte Klodian Kola nicht gerechnet. „Die waren richtig stark. Das hatten wir nicht so erwartet“, sagte der Spielertrainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz nach der 2:4-Niederlage im vorgezogenen Auswärtsspiel beim SV Drensteinfurt.

Vor allem Whitson Fereira dos Santos hatten die Hammer nicht auf der Rechnung. Der pfeilschnelle und technisch versierte Brasilianer war an allen vier Toren der Gastgeber beteiligt, zwei erzielte er vor rund 80 Zuschauern selbst. Die anderen beiden steuerte Ercan Taymaz bei, der im Sommer vom TuS Uentrop zum SVD gewechselt war. Für Lohauserholz trafen Dimitrij Seludko und Lukas Hulboj.

„Das war ein sehr gutes Spiel von uns. Für die Bezirksliga konnte man sich das gut angucken“, freute sich Drensteinfurts Coach Ivo Kolobaric, dessen Team den sechsten Sieg in Serie feierte und einen großen Sprung auf Rang vier machte. „Wir haben kompakt gestanden und alle gegen den Ball gearbeitet.“ Kola, der Trainer Michael Scheffler vertrat, ärgerte sich vor allem über die „vielen Fehler“. Der TuS muss sich nach der vierten Niederlage der Saison erst mal mit einem Platz im Mittelfeld zufrieden geben.

Die erste Halbzeit endete so wie die Duelle beider Teams in der vergangenen Saison – torlos. Drensteinfurts beste Chance hatte Oliver Logermann, der mit einem abgefälschten Schuss an der Latte scheiterte (31.), Kevin Hillebrand fand bei einem sehenswerten Schuss in SVD-Keeper Daniel Rama Rubio seinen Meister (34.). Nach der Pause begannen die türkisch-brasilianischen Festspiele im Erlfeld. Fereira dos Santos tanzte im Mittelfeld seine Gegenspieler aus und setzte mit einem super Zuspiel Taymaz in Szene, der zum 1:0 traf (48.). Vier Minuten später wurde Taymaz im Strafraum von Torwart Marcel Klemmer gefoult und verwandelte selbst. Nachdem Seludko schnell verkürzt hatte (55.), legte Fereira dos Santos, der den Angriff selbst eingeleitet hatte, nach Vorarbeit von Taymaz das 3:1 nach (66.) und erhöhte kurz darauf auf 4:1 (72.). Hulboj gelang kurz vor Schluss per Kopf nur noch das 4:2 (88.).

SVD: Rama Rubio, Fröchte, Fereira dos Santos (81. Grönewäller), Niemeyer, N. Weichenhain (64. Krämer), Niehues, Popil, Heinsch, van Elten (64. J. Wiebusch), Logermann, Taymaz

TuS: Klemmer, Hubert (56. Wojciech), C. Hennig, Seludko, Uzungelis, Hilse, Kola (56. Adas), Hillebrand, Hulboj, Feldhaus (71. Kastilan), Betke

Tore: 1:0 und 2:0 Taymaz (48., 52./Elfmeter), 2:1 Seludko (55.), 3:1 und 4:1 Fereira dos Santos (66., 72.), 4:2 Hulboj (88.)

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