Jashari-Treffer sichert Rhynern II einen Punkt in Soest

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Unentschieden trennten sich Westfalia Soest und die Reserve des SV Westfalia Rhynern.

Soest - In einem chancenarmen Fußballspiel, in dem Rhynerns Reserve zwei Gesichter zeigte, rettete das späte Tor durch Blerton Jashari zumindest einen Punkt für die Westfalia in Soest. Nach dem siebten Spiel in Folge ohne Sieg kann das Team von Thomas Schneider den dritten Platz so gut wie abschreiben.

Rhynerns U 23 wollte mit einem Auswärtssieg zurück in die Erfolgsspur. In der Umsetzung gelang dies von Beginn an allerdings nicht. Die Gastgeber wirkten wacher und zwangen die Hintermannschaft der Rhyneraner zu frühen Fehlern, sodass der Soester Angriff schon nach vier Minuten die Lücke in der Abwehrkette der Gäste fand und freistehend an Torhüter Nils Offermann scheiterte. Im Aufbau spielten sich die Hammer immer wieder durch das dicht besiedelte Zentrum fest und luden den Gegner zu Kontern ein. Nach einem erneuten Fehlpass tauchte Maik Bussmann nach einem Pass in die Schnittstelle durch die Viererkette frei vor Offermann auf und verwertete diese Torchance zum Führungstreffer (19.). Zwei weitere gute Möglichkeiten folgten ungenutzt.

Zur zweiten Halbzeit stellte Trainer Thomas Schneider im System vom 4-2-3-1 auf das gewohnte 4-1-4-1 um. Zudem wirkte seine Pausenansprache. Rhynern schaffte es nun, mit mehr Konzentration und schnelleren Angriffen in die Spitze zu gelangen. Zuerst setzte Scholtysik einen Disanzschuss nur knapp über das Tor (58.), anschließend überwand Jakob nach Doppelpass mit Gkikas den Gästetorhüter nicht zum Ausgleich (72.).

Kurz vor Ende gelang doch noch der in der zweiten Halbzeit verdiente Ausgleich. Nach einer schnellen Passstafette schlug Hagan unbedrängt von rechts eine Flanke, die Blerton Jashari problemlos zum 1:1 einnetzte (88.). Der Ausgleich kam allerdings zu spät, um weitere Nadelstiche setzen zu können. Schneider sah die schwankende Leistung in diesem Spiel als Problem: ,,Wir schaffen es seit Wochen nicht 100 Prozent unseres Potenzials über die gesamte Spieldauer abzurufen. Eine gute Halbzeit reicht nicht für den großen Erfolg. Hätten wir in der ersten Halbzeit genauso wie in der zweiten gespielt, dann hätten wir das Spiel hier gewinnen können.“

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