SKG feiert zum Auftakt Schützenfest in Recklinghausen

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War neun Mal erfolgreich: Kevin Karschau.

Recklinghausen - Es war ein Saisonauftakt, wie er besser hätte nicht verlaufen können. Überaus souverän hat der SK Germania Herringen das erste Saisonspiel der Rollhockey-Bundesliga mit seinem neuen Trainer Christian Zarod beim allerdings auch recht schwachen RHC Recklinghausen mit 19:4 (10:2) gewonnen und für viel Zufriedenheit beim Coach gesorgt. „Dieser Auftritt hat die guten Eindrücke vom Training widergespiegelt“, freute sich Zarod.

Dass die Herringer damit auch gleich wieder die Tabellenspitze übernommen habe, war dabei jedoch nur eine Randerscheinung. Viel wichtiger war dem SKG-Trainer, dass seine Schützlingen von Anfang an Tempo in ihrem Spiel hatten und zu keiner Zeit Zweifel an einem klaren Sieg aufkommen ließen.

Bereits in der zweiten Minute hatte Lucas Karschau den Torreigen eröffnet. Was folgte, war ein buntes Scheibenschießen ganz nach dem Motto „Wer hat noch nicht, wer will nochmal“. Letztlich trugen sich alle Akteure in die Torschützenliste ein, wobei Kevin Karschau mit insgesamt neun Treffern der überragende Akteur auf dem Feld war.

Und angesichts des schwachen Gegners machte sich noch nicht einmal das Fehlen von Robin Schulz und Stefan Gürtler bemerkbar. Zarod nutzte die Partie, um alle mitgereisten Akteure einzusetzen und um ihnen Spielpraxis zu geben. „Marcel Stork oder Philipp Michler, die sonst eher dahinter stehen, haben das klasse gemacht und gehörten zu den Torschützen“, sagte Zarod, der auch Liam Hages viele Verschnaufpausen gönnte, da der Nationalspieler aufgrund einer verschleppten leichten Lungenentzündung noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte war.

Lediglich kurz vor und nach dem Wechsel hatte der SKG eine kleine Schwächephase zu überstehen, als die Konzentration etwas nachließ, die Zweikämpfe nicht mehr energisch angenommen wurden und Recklinghausen zwischenzeitlich nach 0:10 auf 4:10 herkam. Doch die Germanen legten schnell wieder einen Zahn zu, fanden zu alter Stärke zurück und gönnten den überforderten Gastgebern im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit keinen Torerfolg mehr. „Ich musste nicht meckern, sondern nur kurz was reinrufen. Das haben die Jungs sofort aufgenommen und den Schalter wieder umgelegt. Da war der Schlendrian wieder weg“, erklärte Zarod, dessen anfängliche Sorge, dass seine Mannschaft den RHC unterschätzt, völlig unbegründet war. Denn den Herringern war von der ersten Minute die Spielfreude anzumerken. „Das war ein richtig schöner Saisonauftakt, da kann man sich nicht drüber beklagen. Besser hätte es nicht laufen können“, so der Coach, der sich vor allem darüber freute, dass seine Schützlinge genau das umsetzten, was er mit ihnen einstudiert hatte. „Es war viel Elan und eine Menge Selbstbewusstsein dabei“, bestätigte Zarod.

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