HSV fährt ohne Dieckmann zum SuS Stadtlohn

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Sieg gegen Stadtlohn im Blick: HSV-Trainer Sven Hozjak.

Hamm - Für die Tabelle ist die Sache klar. Der SuS Stadtlohn, auf Platz 14 des Klassements und noch ohne Heimsieg in der neuen Saison, empfängt den seit vier Partien ungeschlagenen Dritten Hammer SpVg (Sonntag, 15 Uhr). Alles andere als zumindest ein Punktgewinn der Gäste wäre da eine Überraschung. HSV-Trainer Sven Hozjak sieht das etwas anders.

„Ob Stadtlohn jetzt Letzter ist, Vorletzter oder 14. – das tut gar nichts zur Sache. Wir spielen bei denen, die wollen gewinnen, wir wollen gewinnen. Beide haben dafür 90 Minuten Zeit. Alles ist offen“, sagt der Coach.

Seine Warnung hat einen konkreten Hintergrund. Am vergangenen Sonntag tat sich sein Team schwer gegen Kellerkind SC Paderborn II, der nach dem Platzverweis gegen Anton Safonov mehr als die Hälfte der Spielzeit keine Elf, sondern nur noch eine Zehn war. „Wir haben in der ersten Halbzeit gesehen, was passiert, wenn wir versuchen, unser Spiel durchzudrücken, ohne das des Gegners zu lesen. Dann wird es für uns in dieser Liga gegen jeden Konkurrenten schwer“, sagt Hozjak.

Am Ende setzte sich seine Mannschaft nach 0:1-Pausenstand noch mit 2:1 durch – es war bereits das vierte Mal in der noch jungen Saison, dass die HSV nach einem Rückstand noch punktete. Das wertet Hozjak als gutes Zeichen: „Es zeigt, dass es in der Mannschaft stimmt. Und es gibt ihr ein gutes Gefühl, wenn sie weiß, sie kann zurückkommen.“ Grundsätzlich kann der 35-jährige Münsteraner auf diese Art Nervenkitzel aber verzichten.

„Das wird keine leichte Nummer. Die Stadtlohner kämpfen um jeden Punkt, und sie werden uns nicht den Gefallen tun, jetzt damit aufzuhören. Wir müssen klar in der Birne sein“, warnt Hozjak vor der Partie gegen den SuS, in dessen Kader mit Tayfun Cakiroglu und Durim Feta zwei letztjährige HSVer stehen.

Verzichten muss Hozjak an diesem Wochenende definitiv nur auf einen Spieler: Manuel Dieckmann. Die Verletzung, die er sich in der Partie gegen Paderborn zuzog, stellte sich als leichter Faserriss heraus. Der setzt ihn zumindest für die Duelle am Sonntag und am Wochenende darauf gegen Erndtebrück außer Gefecht. Felix Frank (Muskelverhärtung) und Dennis Mooy (Knöchelprobleme) sind fraglich. Alle Angeschlagenen sind auf den Außenpositionen der Abwehrkette zuhause.

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