Eine klare Niederlage für Rhynerns Reserve

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Chancenlos: Rhynerns Reserve.

Hamm - Eine klare 0:4 (0:1)-Heimniederlage kassierte Fußball-Bezirksligist Westfalia Rhynern II im Heimspiel gegen den TuS Freckenhorst. „Wenn man nicht einmal in 90 Minuten auf das Tor schießt, kann man auch keine Spiele gewinnen“, resümierte ein sichtlich niedergeschlagener Westfalia-Coach Ralf Hettwer nach der Partie.

Bei sommerlich warmen Temperaturen fuhren die Freckenhorster einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg ein. Während der gesamten 90 Minuten waren die Rhyneraner auf Ballbesitz aus, konnten aber zu keinem Zeitpunkt Profit daraus schlagen. Ein harmloser Freistoß in der 6. Minute von Foroghi war der einzige Torschuss auf das TuS-Gehäuse. Ganz anders die Gäste: Mit hohem körperlichen Einsatz und frühem Stören des Rhyneraner Aufbauspiels zogen sie der jungen Oberliga-Reserve aus Rhynern früh den Zahn.

So kamen die Freckenhorster in der 15. Minute zu ihrer ersten richtigen Chance: Ein Freistoß aus dem Mitttelfeld landete bei Kaminski, doch der köpfte knapp über das Tor. Zwei Minuten später die nächste große Gelegenheit für das Auswärtsteam: Ein langer Ball von Leivermann fand den emsigen Stürmer Jöcker, doch der scheiterte (17.). Der TuS war mit seinen Standardsituationen stets gefährlich. Kurz vor der Halbzeit belohnten sich die Gäste für ihre ansprechende Leistung: Ein schöner Pass von Zert fand Jöcker im Strafraum. Dessen Schuss wurde unglücklich von einem Rhyneraner Abwehrspieler ins Tor abgefälscht (41.).

Die Freckenhorster knüpften an ihre gute Leistung aus der ersten Halbzeit an und erspielten sich Chance um Chance. So fiel zwangsläufig in der 75. Minute das 2:0: Nach einer Ecke der Gastgeber konterten die Gäste über Schange. Der offensive Mittelfeldakteur spielte einen langen Ball genau in den Lauf von Leivermann, und dieser vollstreckte eiskalt. Danach ergab sich die Westfalia-Reserve ihrem Schicksal und fing sich noch zwei weitere Gegentore. Das völlig verdiente 3:0 in der 87. Minute nach einem schönen Angriff über die linke Seite durch Krolikowski war vorhersehbar. Direkt nach dem Wiederanpfiff fiel auch schon das 4:0: Eine schöne Einzelleistung durch Gohl machte den Sonntag für die Freckenhorster perfekt (88.). Hettwer war nach dem Abpfiff konsterniert und meinte nach dem Abpfiff: „Wir haben keine Körperspannung an den Tag gelegt und die Partie völlig verdient verloren“. - two

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