Hammer Kai Schäfers segelt auf Erfolgskurs

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Kai Schäfers (links) mit seinem Berliner Partner Kay-Uwe Liedtke im Flying Dutchman.

Hamm - Ein Hammer Wassersportler steuert weiter auf Erfolgskurs. Nach der Vizeweltmeisterschaft, die sie auf dem Steinhuder Meer errungen hatten, setzten sich der Flying-Dutchman-Segler Kai Schäfers und sein Berliner Partner Kay-Uwe Lüdtke bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Cospudener See bei Leipzig auch zum dritten Mal die nationale Krone auf.

Schon seit zehn Jahren bilden der Hammer Schäfers, der für den Yacht-Club Westfalia Arnsberg startet, und Lüdtke, der dem YC Berlin Grünau angehört, ein überaus erfolgreiches Segelteam. „Der Sieg bei der DM in Leipzig war sicherlich keine Überraschung“, erklärte Schäfers. „Nach der Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft gehörten wir schon zum engeren Favoritenkreis.“

Und ihrer Favoritenrolle wurden Schäfers/Lüdtke von Beginn an gerecht. Insgesamt wurden auf dem Cospudener See sieben Wettfahrten gestartet. Die Hamm/Berliner Paarung setzte gleich im ersten Rennen ein Ausrufezeichen, siegte klar und übernahm damit von Beginn an die Führung, die sie anschließend mit Platz zwei im zweiten Durchgang untermauerten. Es folgten Rang acht, zwei weitere Sieg und ein dritter Platz. Zum letzten Rennen mussten sie daher überhaupt nicht mehr antreten. „Wir standen schon vor dem finalen Lauf als Sieger fest. Da es auf den Plätzen dahinter noch sehr spannend zuging, haben wir auf die abschließende Wettfahrt verzichtet, um die anderen Boote, für die es noch um etwas ging, nicht zu stören.“

Mit 16 Punkten siegten Schäfers/Lüdtke am Ende souverän vor Peggy und Torsten Bahr aus Berlin, die auf 27 Punkte kamen. Die Punktzahl ergibt sich aus den Platzierungen, wobei das schlechteste Ergebnis am Ende gestrichen wird.

Für den 38-jährigen Hammer Vorschoter und seinen Berliner Steuermann ist die Saison aber noch nicht beendet. Die besten zehn deutschen Flying-Dutchman-Teams tragen am ersten Novemberwochenende auf dem Seddingsee in Berlin-Köpenick ein sogenanntes Match Race aus, in dem immer zwei Boote gegeneinander antreten. Danach geht es in die Winterpause, in der sich Schäfers und Lüdtke wieder gezielt auf die kommende Saison vorbereiten wollen. Beide haben sich hohe Ziele gesetzt, geht es doch darum, den in diesem Jahr gewonnenen Europacup zu verteidigen und bei der WM im italienischen Scalino wieder eine gute Platzierung zu erreichen.

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