Doppelte Belastung für Westfalia Rhynern

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Gleich zweimal müssen die Spieler des SV Westfalia Rhynern am Wochenende spielen.

Hamm - Die Vorbereitungsphase auf die neue Oberliga-Saison geht für Westfalia Rhynern dem Endspurt entgegen. Steht für die Mannschaft von Björn Mehnert am Samstag beim B-Kreisligisten BR Billmerich (16 Uhr/Waldstadion) noch die erste Pflichtaufgabe im DFB-Pokal auf Kreisebene an, so kommt einen Tag später der hessische Regionalligist KSV Hessen Kassel zum Test an den Papenloh (14 Uhr). Zwei Partien, denen der Rhyneraner Coach allerdings die gleiche Bedeutung einräumt. „Wir nehmen den Kreispokal ernst und werden auch in Billmerich mit dem Kader der ersten Mannschaft antreten“, versichert Mehnert. „Aber natürlich werden wir die Spielanteile und die Belastung verteilen.“

Der Kader, mit dem der Hammer Oberligist zur Doppelbelastung antreten wird, ist jedenfalls gut gefüllt. Nur Xhino Kadiu (Griechenland-Urlaub) und der verletzte Felix Böhmer fallen weiter sicher aus. Cihad Kücükyagci war unter der Woche krank, „aber er hat signalisiert, dass es wieder gehen wird“, gab der Coach Entwarnung.

Testspieler Marvin Buchta muss sich dagegen noch ein wenig gedulden. Der Rechtsverteidiger war zuletzt angeschlagen, ist aber jetzt wieder im Training. Ein Einsatz gegen Kassel käme für ihn aber noch zu früh. „Wir überlegen, für ihn das Lünen-Spiel in der kommenden Woche zu nutzen“, sagt Mehnert. „Er hat schon eine gewisse Qualität, aber ich möchte ihn noch einmal unter Belastung testen. Und dann müssen wir sehen, ob es finanziell passt.“

Der Kontakt zum Regionalligisten aus Kassel kam über Rhynerns Co-Trainer Rafal Krumpietz zustande und ist für Mehnert nun genau der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt. „Wir freuen uns, dass uns wieder ein Regionalligist kurz vor seinem Saisonstart ausgesucht hat“, sagt der Coach. „Das ist ein Gegner, der wie Wiedenbrück oder vielleicht noch ein bisschen stärker einzuschätzen ist. Ich will aber in beiden Spielen sehen, dass wir umsetzen, was wir uns erarbeitet haben.“ In Billmerich eher mit Schwerpunkt auf dem offensiven Pressing und gegen Kassel mit guter Defensivarbeit, „wobei wir punktuell auch unser Spiel nach vorne machen wollen“, versichert Mehnert.

Derzeit sieht der Trainer seine Mannschaft in der Vorbereitung absolut im Soll. „Die Jungs arbeiten richtig gut mit“, sagt er. „In den letzten zwei Wochen kommt jetzt noch der Feinschliff. Aber diese Zeit brauchen wir definitiv.“ Den Spielern, die aus dem Kader der zweiten Mannschaft dazu gestoßen sind, bescheinigt Mehnert, sich gut entwickelt zu haben, auch wenn „das für sie eine ganz andere Belastung, gerade in den Zweikämpfen, ist.“

Zuletzt bewies die Westfalia bereits beim knappen 0:1 gegen den West-Regionalligisten aus Wiedenbrück ihre Wettbewerbsfähigkeit, als sie die Partie lange ausgeglichen hielt und erst in der Schlussphase (85.) den Gegentreffer hinnehmen musste.

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