Doppelschlag auf fremdem Eis: Eisbären starten in Herford und Neuwied

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Es wird ernst für die Eisbären um Ibrahim Weißleder (rechts): Sie starten mit Partien in Herford und Neuwied in die Saison.

Hamm - Es geht wieder los: Mit einem Auswärtsdoppelschlag beim Herforder EV (Freitag, 20.30 Uhr) und beim EHC Neuwied (Sonntag, 19 Uhr) starten die Hammer Eisbären in die Regionalliga-Saison. Und mit vielen Fragezeichen. Was die eigene Leistungsfähigkeit und die der Gegner betrifft, aber auch den Fitnesszustand einiger Spieler.

Mike Ortwein, Til-Lucas Schäfer und Andre Kuchnia fallen aus, der Einsatz von Tim Pietzko sowie Kevin Thau ist fraglich und ganz besonders der von Lari Mäkijärvi. Der finnische Abwehrspieler plagte sich im Training mit einer Muskelverletzung im Rücken herum.

Vor allem in der Abwehr lichten sich damit die Reihen. „Wir bringen schon sechs Verteidiger zusammen. Wir wollen auch nicht jammern, denn Ausfälle werden uns in der Saison immer wieder treffen. Aber die sind jetzt schon arg früh“, meinte Trainer Ralf Hoja.

Wo genau sein Team steht, ist nach sechs klaren Niederlagen gegen höherklassige Gegner und zwei deutlichen Siegen gegen tieferklassige Kontrahenten schwer abzusehen. „Wichtig ist, dass es los geht. Wir freuen uns auf den Liga-Alltag.“

Der Herforder EV ist Aufsteiger aus der Landesliga. Die „Ice Dragons“ kamen in der vergangenen Saison mit lediglich einer Niederlage souverän durch die Vorrunde und setzten sich in der Pokalrunde der 1. Liga West ebenfalls als Erster durch. „Ich erwarte ein enges Spiel mit einer aufgeheizten Stimmung in einer engen und vollen Halle“, sagt Hoja.

Der EHC Neuwied ist Absteiger aus der Oberliga-Nord und gehört zum Favoritenkreis für die vorderen Plätze.

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