Deutsche Meisterschaft in Brandenburg

Ems kämpft zum vorerst letzten Mal um Medaillen

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Jonas Ems kämpft in Brandenburg noch einmal um Medaillen.

Brandenburg - Bei den 95. deutschen Kanurennsport-Meisterschaften kämpft auch der für die KG Essen startende Hammer Jonas Ems um Medaillen. Es ist sein vorerst letzter Wettkampf.

Ab Freitag geht es auf dem Beetzsee in Brandenburg um die Titel und Medaillen bei den 95. deutschen Kanurennsport-Meisterschaften. Um Medaillen will dabei auch der für die KG Essen startende Hammer Jonas Ems kämpfen.

Umschalten ist derzeit angesagt für die deutschen Rennsport-Kanuten. Bis zum vergangenen Wochenende standen die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro im Fokus, wo die deutsche Flotte in der Lagoa-Bucht von Rio sensationelle Erfolge mit vier Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille feiern konnte. Und nun stehen in direktem Anschluss auf dem Beetzsee von Brandenburg die nationalen Titelkämpfe an, bei denen auch nahezu die komplette Olympiamannschaft am Start ist.

Beruf und Familie stehen im Vordergrund

Jonas Ems hat sich nach der verpassten Qualifikation für die Nationalmannschaft intensiv auf die „Deutschen“ vorbereitet. „Ich habe versucht, meine Leistung so gut es ging zu halten. Denn hier in Brandenburg möchte ich natürlich einen gelungenen Saisonabschluss anstreben“, erklärt Ems. In den 200-m-Sprintrennen ist er gleich zweifach vertreten. Einmal im Zweier mit Christopher Weiland; und dann im 200-m-Vierer für die Renngemeinschaft NRW mit Rio-Doppel-Goldmedaillengewinner Max Rendschmidt sowie mit Robert Gleinert und dem Dortmunder Max Zaremba. „Und ich würde mich sehr freuen, wenn eine Medaille dabei herauskommt“.

Im Vorjahr wurde der Sprintvierer Vizemeister. Die Meisterschaft in Brandenburg wird wohl vorerst der letzte Wettkampf für Ems sein, dann „steht neben Beruf erst einmal die Familie im Vordergrund“. Partnerin Frederike Leue und die beiden Töchtern Lena und Lilly sind deshalb auch mit in Brandenburg. Wie für die Kanuten üblich, wird bei der „Deutschen“ gecampt. So auch bei Jonas Ems, der mit seiner Familie in einem kleinen Wohnmobil angereist ist. „Das ist immer ein großes Beieinander und Miteinander unter uns Kanuten. Und es ist schön, wenn die Familie mit dabei sein kann. Das ist ja bei internationalen Einsätzen so nicht immer gegeben“, freut sich Jonas Ems auf die kommenden Tage. Hoffentlich nach überstandenen Vorrennen am Freitag mit dem gewünschten Ergebnis einer DM-Medaille am Samstagvormittag. 

uf

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