Der ASV bereitet sich in Kalisz auf die Saison vor

Die Zimmer in Kalisz sind bezogen. Dennis Doden (von links), Felix Storbeck und Lars Gudat freuen sich auf dass erste Training. -  pr

Kalisz –  Nach 13-stündiger Anreise hat Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen gestern Quartier im polnischen Kalisz bezogen. Bis Sonntag wird die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt dort auf Einladung anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Partnerschaft beider Städte ein Trainingslager absolvieren.

Im rund 830 Kilometer entfernten Kalisz nimmt der ASV zudem als einziger ausländischer Vertreter von Freitag bis Sonntag am hochkarätig besetzten Szczypiorno-Cup teil, zu dem vergangenes Jahr die Füchse Berlin eingeladen waren. Turnierfavorit ist der siebenfache Polnische Meister Wisla Plock. „Das ist eine tolle Gelegenheit für unsere Mannschaft. Wir möchten uns sehr bei den Verantwortlichen beider Städte bedanken, die diese Woche für uns mitorganisiert haben“, richtete Geschäftsführer Franz Dressel, der zum Turnier am Wochenende nachreisen wird, seinen Dank an die Verantwortlichen beider Städte.

Nach der reibungslosen Anfahrt, die die Westfalen für ein gemeinsames Mittagessen in Berlin unterbrachen, bat Pfannenschmidt seine Spieler zu einer ersten Trainingseinheit in die Sporthalle. Während am Reisetag dabei noch die Auflockerung im Vordergrund stand, kündigte der Trainer für Dienstag bereits ein intensives Programm an. Allerdings wird in Kalisz, wo die Mannschaft im Ausbildungszentrum der Justizvollzugsbeamten untergebracht ist, anders als noch in Kaiserau weniger im athletischen, dafür mehr mit dem Ball und im taktischen Bereich gearbeitet.

„Wir wollen in diesen Tagen noch weiter zusammenfinden. Es ist gut, dass wir eine ganze Woche von morgens bis abends zusammen sind“, erklärt Pfannenschmidt, der vier Neuzugänge integrieren muss, die Zielsetzung für das Trainingslager. „Wir haben Ziele für die gesamte Mannschaft, aber auch für jeden Spieler. Wir wollen am Gegenstoßverhalten arbeiten, an der Abwehr und an der 7:6-Überzahlsituation“, so der Trainer weiter.

Vor allem den Möglichkeiten aufgrund der veränderten Wechselregelung hinsichtlich des zusätzlichen Feldspielers für den Torhüter will sich Pfannenschmidt in Kalisz widmen. „Dafür muss man defensiv Lösungen parat haben. Und offensiv kann das natürlich auch eine interessante Option sein.“ Gerade von den drei Spielern zum Abschluss der Woche verspricht er sich einiges. „Das ist für uns eine tolle Gelegenheit, drei Spieler auf sehr hohem Niveau zu absolvieren. Das wird uns sicher weiterbringen.“

Auf zwei Spieler muss Pfannenschmidt dabei verzichten. Björn Zintel ist parallel noch mit der U20-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Dänemark im Einsatz, Lukas Blohme bestreitet die Vorbereitung bei seinem Stammverein SG Flensburg-Handewitt. „Dazu haben wir allerdings momentan einige angeschlagene Spieler, was aber zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung nicht völlig ungewöhnlich ist. Auch hier bietet das Trainingslager aber gute Möglichkeiten, intensiv mit unseren Physiotherapeuten Christopher Altehenger oder Athletiktrainer Thomas Isdepski zu arbeiten.“

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