Ein starke Hälfte reicht der HSV-Reserve in Soest nicht

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Routinier Michael Kaminski war nach der ebenso bitteren wie unnötigen Niederlage in Soest enttäuscht.

Soest Eine starke erste Hälfte reichte der zweiten Mannschaft der Hammer SpVg nicht, um die angestrebten drei Punkte beim Tabellennachbarn Spielverein Westfalia Soest zu entführen. Am Ende stand aus Hammer Sicht eine äußerst bittere 1:3 (1:0)-Niederlage in Soest, die auch für den Abwehr-Routinier Michael Kaminski äußerst ärgerlich war. „Wir haben bis zur Pause richtig gut gespielt, hätten aber deutlicher als 1:0 führen müssen“, meinte der HSV-Verteidiger. „Nach dem Seitenwechsel haben wir uns dann von den Gastgebern überrumpeln lassen. Soest hat dann schonungslos unsere Schwachstellen aufgedeckt. Wenn man dann so spielt wie wir im zweiten Durchgang, dann hat man auch keine Punkte verdient.“

In der Tat sah es eine Halbzeit lang nicht so aus, als könnten die Gastgeber die zahlreichen Ausfälle kompensieren. Trainer Christian Klotz hatte schon bei der Reserve als Bittsteller auftreten müssen, um die Elf komplettieren zu können, in der auch A-Junior Philipp Herbe agierte. Und zwar auf der rechten Position in der Viererkette, die alle Mühe hatte, die flinken Hammer Angreifer im Zaum zu halten. Einmal wusste die SVW-Abwehr kein Mittel, als Algan sich zum 0:1 durchtankte. Kurz darauf traf Acar per Kopfball die Latte, ein höherer Rückstand wäre möglich gewesen.

Nach der Pause kamen die Ardeykicker wie ausgewechselt aus der Kabine. Forsch wurden die Gäste schon in deren Hälfte angelaufen, prompt stellte sich der Erfolg ein. Nachdem der kaum zu bremsende Nils Topp noch am Lattenkreuz gescheitert war, bereitete David Kunz mustergültig für Adama Annes 1:1 vor. Nur fünf Minuten später drehte der SVW den Spieß ganz um. Topp war am Torwart gescheitert, im Nachsetzen wurde Adama Anne zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Lukas Brenk sicher zum 2:1.

Ein Selbstläufer wurde es aber nicht für die Gastgeber, hatte doch Acar noch zwei Chancen für die Gäste, scheiterte aber an SVW-Keeper Polzin. Auf der Gegenseite hatte Adama Anne zweimal die Entscheidung auf dem Fuß, fand aber jeweils seinen Meister im Hammer Torwart (77./78.). Erst in der Nachspielzeit war der Westfalia-Sieg perfekt, als Adama Anne Joker Rene Diasonama bediente.

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