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Assauer: "Ich kämpfe. Weiß nur nicht, gegen wen." - Früherer Schalke-Manager schildert Umgang mit Alzheimer

Assauer: "Ich kämpfe. Weiß nur nicht, gegen wen."

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GELSENKIRCHEN - Mit bewegenden Worten hat Ex-Fußballmanager Rudi Assauer seinen Umgang mit seiner Alzheimer-Erkrankung geschildert.

"Ich erkenne gewisse Leute, zum Teil alte Freunde und gute Bekannte, auf den ersten Blick nicht mehr - das ist einfach nur schlimm für mich, eine Qual", zitiert der "Stern" aus der Assauers Autobiografie. "Ich kann sie dann nicht direkt mit Namen ansprechen, bin unsicher. Im Grunde möchte ich in diesen Momenten nur weg."

Er sei immer geradeaus und immer hilfsbereit gewesen, habe Fußball auf hohem Niveau gespielt, "jetzt auf einmal ist alles vorbei", sagte der 67-jährige ehemalige Schalke-Manager im ZDF. "Kein Mensch kann dir helfen, diese Krankheit kriegst du nicht in den Griff". Er habe eine Wut im Bauch, dass er nicht mehr mithalten könne und denke: "Was willst du eigentlich noch?" Aufstecken will er aber nicht: "Ich kämpfe. Weiß nur nicht, gegen wen", sagte Assauer dem "Stern".

Die ZDF-Zitate wurden als Ausschnitt einer Dokumentation im "heute journal" vom Dienstag gezeigt. Am Freitag ab 9.05 Uhr ist Assauer beim ZDF in der Sendung "Volle Kanne" zu Gast, zusammen mit seiner Tochter, dem früheren Fußball-Kommentator Werner Hansch und einem Arzt. Am Dienstag, 7. Februar, 23.15 Uhr, wird die Dokumentation von Stephanie Schmidt in der Reihe "37°" unter zu sehen sein: "Rudi Assauer - Ich will mich nicht vergessen! Ein Promi im Kampf gegen Alzheimer".

Die ersten Vorboten der Krankheit seien 2004 oder 2005 aufgetaucht,, noch in seiner Zeit als Manager des Bundesligisten Schalke 04, sagte Assauer dem "Stern" weiter. In Behandlung habe er sich vor zwei Jahren begeben. Den Schritt an die Öffentlichkeit wagte er demnach nun auch, um Gerüchten über eine Alkoholsucht entgegenzutreten. "Man sollte das Kind beim Namen nennen. Zack, bumm", schreibt Assauer laut "Stern". "Also offenes Visier: Hier bin ich, das ist mein Problem. Wenigstens wissen die Leute nun auch ein für alle Mal, dass ich keinen Alkohol mehr trinke."

Assauers Zieh-Tochter Sophia Thomalla zeigte sich betroffen. "Alzheimer ist eine Scheißkrankheit. Tschuldigung. Aber ich finde, das darf man so sagen. Weil sie einem so viel nehmen kann", sagte die Schauspielerin der "Bild"-Zeitung. "Wenn man merkt, dass eine Person, die man endlos gerne hat und tief in seinem Herzen trägt, mit so etwas belastet ist, dann belastet das einen auch irgendwie und man versucht es zu verdrängen." Thomalla appellierte an Assauer, nicht aufzustecken: "Rudi! Mach das, was du am besten kannst - kämpfen!" - dapd

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PlatzMannschaftToreDiffPunkte
1Borussia Dortmund80:255581
2FC Bayern77:225573
3FC Schalke 0474:443064
4Mönchengladbach49:242560
5Bayer Leverkusen52:44854
6VfB Stuttgart63:461753
7Hannover 9641:45-448
8VfL Wolfsburg47:60-1344
9Werder Bremen49:58-942
101. FC Nürnberg38:49-1142
111899 Hoffenheim41:47-641
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13FSV Mainz 0547:51-439
14FC Augsburg36:49-1338
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16Hertha BSC Berlin38:64-2631
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für den 34. Spieltag

HeimGastSpiel
1. FC NürnbergBayer Leverkusen1:4
1. FC KölnFC Bayern1:4
Werder BremenFC Schalke 042:3
FC AugsburgHamburger SV1:0
Borussia DortmundSC Freiburg4:0
Hannover 961. FC Kaiserslautern2:1
Hertha BSC Berlin1899 Hoffenheim3:1
VfB StuttgartVfL Wolfsburg3:2
FSV Mainz 05Mönchengladbach0:3

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