GELSENKIRCHEN - Mit bewegenden Worten hat Ex-Fußballmanager Rudi Assauer seinen Umgang mit seiner Alzheimer-Erkrankung geschildert.

"Ich erkenne gewisse Leute, zum Teil alte Freunde und gute Bekannte, auf den ersten Blick nicht mehr - das ist einfach nur schlimm für mich, eine Qual", zitiert der "Stern" aus der Assauers Autobiografie. "Ich kann sie dann nicht direkt mit Namen ansprechen, bin unsicher. Im Grunde möchte ich in diesen Momenten nur weg."
Die ZDF-Zitate wurden als Ausschnitt einer Dokumentation im "heute journal" vom Dienstag gezeigt. Am Freitag ab 9.05 Uhr ist Assauer beim ZDF in der Sendung "Volle Kanne" zu Gast, zusammen mit seiner Tochter, dem früheren Fußball-Kommentator Werner Hansch und einem Arzt. Am Dienstag, 7. Februar, 23.15 Uhr, wird die Dokumentation von Stephanie Schmidt in der Reihe "37°" unter zu sehen sein: "Rudi Assauer - Ich will mich nicht vergessen! Ein Promi im Kampf gegen Alzheimer".
Die ersten Vorboten der Krankheit seien 2004 oder 2005 aufgetaucht,, noch in seiner Zeit als Manager des Bundesligisten Schalke 04, sagte Assauer dem "Stern" weiter. In Behandlung habe er sich vor zwei Jahren begeben. Den Schritt an die Öffentlichkeit wagte er demnach nun auch, um Gerüchten über eine Alkoholsucht entgegenzutreten. "Man sollte das Kind beim Namen nennen. Zack, bumm", schreibt Assauer laut "Stern". "Also offenes Visier: Hier bin ich, das ist mein Problem. Wenigstens wissen die Leute nun auch ein für alle Mal, dass ich keinen Alkohol mehr trinke."
Assauers Zieh-Tochter Sophia Thomalla zeigte sich betroffen. "Alzheimer ist eine Scheißkrankheit. Tschuldigung. Aber ich finde, das darf man so sagen. Weil sie einem so viel nehmen kann", sagte die Schauspielerin der "Bild"-Zeitung. "Wenn man merkt, dass eine Person, die man endlos gerne hat und tief in seinem Herzen trägt, mit so etwas belastet ist, dann belastet das einen auch irgendwie und man versucht es zu verdrängen." Thomalla appellierte an Assauer, nicht aufzustecken: "Rudi! Mach das, was du am besten kannst - kämpfen!" - dapd
| Platz | Mannschaft | Tore | Diff | Punkte |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Borussia Dortmund | 80:25 | 55 | 81 |
| 2 | FC Bayern | 77:22 | 55 | 73 |
| 3 | FC Schalke 04 | 74:44 | 30 | 64 |
| 4 | Mönchengladbach | 49:24 | 25 | 60 |
| 5 | Bayer Leverkusen | 52:44 | 8 | 54 |
| 6 | VfB Stuttgart | 63:46 | 17 | 53 |
| 7 | Hannover 96 | 41:45 | -4 | 48 |
| 8 | VfL Wolfsburg | 47:60 | -13 | 44 |
| 9 | Werder Bremen | 49:58 | -9 | 42 |
| 10 | 1. FC Nürnberg | 38:49 | -11 | 42 |
| 11 | 1899 Hoffenheim | 41:47 | -6 | 41 |
| 12 | SC Freiburg | 45:61 | -16 | 40 |
| 13 | FSV Mainz 05 | 47:51 | -4 | 39 |
| 14 | FC Augsburg | 36:49 | -13 | 38 |
| 15 | Hamburger SV | 35:57 | -22 | 36 |
| 16 | Hertha BSC Berlin | 38:64 | -26 | 31 |
| 17 | 1. FC Köln | 39:75 | -36 | 30 |
| 18 | 1. FC Kaiserslautern | 24:54 | -30 | 23 |
für den 34. Spieltag
| Heim | Gast | Spiel |
|---|---|---|
| 1. FC Nürnberg | Bayer Leverkusen | 1:4 |
| 1. FC Köln | FC Bayern | 1:4 |
| Werder Bremen | FC Schalke 04 | 2:3 |
| FC Augsburg | Hamburger SV | 1:0 |
| Borussia Dortmund | SC Freiburg | 4:0 |
| Hannover 96 | 1. FC Kaiserslautern | 2:1 |
| Hertha BSC Berlin | 1899 Hoffenheim | 3:1 |
| VfB Stuttgart | VfL Wolfsburg | 3:2 |
| FSV Mainz 05 | Mönchengladbach | 0:3 |



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