Champions League

Real darf nach Nullnummer bei ManCity auf Finale hoffen

Pepe (r) vergab die beste Chance für Real Madrid. Foto: Facundo Arizabalaga
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Pepe (r) vergab die beste Chance für Real Madrid. Foto: Facundo Arizabalaga
Auch Real-Star Gareth Bale (M) konnte sich gegen ManCity nicht durchsetzen. Foto: Peter Powell
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Auch Real-Star Gareth Bale (M) konnte sich gegen ManCity nicht durchsetzen. Foto: Peter Powell
Cristiano Ronaldo war wegen seiner Muskelprobleme nicht einmal im Kader von Real Madrid. Foto: Facundo Arizabalaga
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Cristiano Ronaldo war wegen seiner Muskelprobleme nicht einmal im Kader von Real Madrid. Foto: Facundo Arizabalaga
Manchesters Kevin De Bruyne (r) wurde von Reals Casemiro gestoppt. Foto: Facundo Arizabalaga
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Manchesters Kevin De Bruyne (r) wurde von Reals Casemiro gestoppt. Foto: Facundo Arizabalaga
Real-Coach Zinedine Zidane (l) und City-Trainer Manuel Pellegrini an der Seitenlinie. Foto: Peter Powell
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Real-Coach Zinedine Zidane (l) und City-Trainer Manuel Pellegrini an der Seitenlinie. Foto: Peter Powell
Pepe (r) von Real Madrid klärte vor ManCitys Topstürmer Sergio Agüero. Foto: Peter Powell
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Pepe (r) von Real Madrid klärte vor ManCitys Topstürmer Sergio Agüero. Foto: Peter Powell
Reals Casemiro (r) holte ManCitys Fernandinho unsanft von den Beinen. Foto: Peter Powell
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Reals Casemiro (r) holte ManCitys Fernandinho unsanft von den Beinen. Foto: Peter Powell

Manchester - Superstar Ronaldo hätte dem Spiel gut getan. Der 16-Tore-Mann von Real Madrid musste verletzt zuschauen und sah ein unspektakuläres Halbfinal-Hinspiel von der Bank aus. Mit dem 0:0 dürfte Madrid aber gute Chancen auf das Finale haben.

Kein Cristiano Ronaldo, keine Tore: Trotz des Ausfalls seines verletzten Superstars hat sich Real Madrid aber eine ordentliche Ausgangsposition im Kampf um den Einzug ins Champions-League-Finale verschafft.

Die Königlichen erkämpften sich in einer Partie ohne große Höhepunkte ein 0:0 beim englischen Fußball-Vizemeister Manchester City und können nun mit einem Sieg im Halbfinal-Rückspiel am nächsten Mittwoch vor eigenem Publikum den Einzug ins Endspiel sicherstellen. Dort würde dann in Mailand am 28. Mai der deutsche Meister FC Bayern München oder Stadtrivale Atlético Madrid warten.

Schon vor dem Anpfiff ereilte die Real-Fans die schlechte Nachricht. Torjäger Ronaldo, der im laufenden Wettbewerb schon 16-mal getroffen hatte, musste wegen seiner Oberschenkelverletzung passen. So verfolgte der Portugiese dick eingepackt das Spiel von der Real-Bank aus und war sichtlich angespannt.

Offensiv hätte der spanische Rekordmeister den dreimaligen Weltfußballer gut gebrauchen können. Denn allzu viel brachten Gareth Bale und Co. nicht zustande. Real legte vor gut 50 000 Zuschauern zunächst großen Wert auf die Defensive. Ein neues Debakel wie etwa beim 0:2 im Viertelfinal-Hinspiel beim VfL Wolfsburg wollte sich die Mannschaft von Trainer Zinedine Zidane ersparen. Im Mittelfeld verrichtete der deutsche Weltmeister Toni Kroos wie gewohnt seinen Dienst und war für die Standards zuständig.

City, das erstmals in der Clubgeschichte in einem Königsklassen-Halbfinale stand, war zwar optisch überlegen. Zu großen Torchancen reichte es im ersten Durchgang aber auch nicht. Erschwerend kam hinzu, dass der quirlige Spanier David Silva kurz vor der Pause verletzt vom Platz musste. Doch auch Zidane musste früh reagieren. Der mit Knieproblemen ins Spiel gegangene Mittelstürmer Karim Benzema, hinter dem bis zuletzt ebenfalls ein Fragezeichen gestanden hatte, blieb zur zweiten Halbzeit in der Kabine.

Bis zur 46. Minute dauerte es, ehe die Zuschauer so etwas wie eine Torchance zu sehen bekamen. Der Schuss des Argentiniers Kun Agüero ging aber deutlich über das Tor. Auf der Gegenseite näherte sich Real bei einem schwachen Kopfball von Sergio Ramos dem Tor der Gastgeber an (54.). In der Schlussphase drängten die Spanier aber auf das Tor. Erst setzte der eingewechselte Jesé einen Kopfball auf die Latte (71.), dann zwangen Casemiro (80.) und Pepe (82.) den City-Keeper Joe Hart zu Paraden.

Ein Spektakel, wie es City-Trainer Manuel Pellegrini angekündigt hatte, war es aber nicht. Für den Chilenen war es trotzdem ein besonderes Spiel, schließlich hatte er in der Saison 2009/10 die Madrilenen trainiert. Am Saisonende muss er bei den Citizens für Pep Guardiola weichen.

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