Von Hannover 96 zum Europa-League-Sieger

Bundesliga-Absteiger vor Wechsel zum FC Sevilla in die Champions League

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Hirsoshi Kiyotake (Mitte) wechselt von Hanonver 96 zum FC Sevilla.

Hannover - Fußball-Bundesliga-Absteiger Hannover 96 wird nach dem deutschen Nationaltorhüter Ron-Robert Zieler die nächste wichtige Stütze verlieren. Auch er wechselt zu einem Klub in der Champions League.

Wie der Verein am Freitag mitteilte, verlässt der Japaner Hiroshi Kiyotake (26) die Hannoveraner und wird sich dem spanischen Europa-League-Sieger FC Sevilla anschließen. Beide Vereine haben sich bereits inklusive aller Formalitäten auf den Wechsel verständigt.

"Wir hätten Hiroshi gern bei uns behalten, wussten aber auch, dass das nur schwer zu realisieren sein wird", sagte Geschäftsführer Martin Bader. Um den Transfer abzuschließen, ist nur noch ein erfolgreicher Medizincheck in der kommenden Woche nötig. Der japanische Nationalspieler absolvierte 53 Bundesligaspiele für Hannover, erzielte dabei zehn Tore. Da der FC Sevilla im Mai die Europa League durch einen 3:1-Sieg gegen den FC Liverpool gewann, spielt Kiyotake mit den Spaniern in der kommenden Saison sogar in der Champions League.

Dafür einigten sich die Niedersachsen auf eine Vertragsverlängerung mit Manuel Schmiedebach (27), zudem kommt Mittelstürmer Babacar Gueye (21) vom französischen Erstliga-Absteiger ES Troyes AC. Schmiedebach, der seit 2008 für 96 spielt, wird einen neuen "langfristigen" Vertrag unterzeichnen, der nun auch für die 2. Bundesliga gilt. "Ich wollte nach so einer Saison dem Verein nicht einfach den Rücken kehren. Das Ziel ist ganz klar, den Wiederaufstieg zu schaffen. So zügig wie es geht", sagte er.

Der Senegalese Gueye kommt ablösefrei aus Frankreich und unterschrieb ebenfalls einen "langfristigen" Kontrakt. "Babacar ist ein facettenreicher Stürmer. Er ist trotz seiner 1,90 Meter schnell und beweglich, hat ein gutes Kombinations- und Kopfballspiel und für seine Größe eine überdurchschnittlich gute Ballbehandlung", sagte der Sportlicher Leiter Christian Möckel.

sid

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