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BVB-Trainer Klopp freut sich über Verbleib von Barrios

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DORTMUND ▪ Das Ende der Winter-Transferperiode löst beim Bundesliga-Zweiten Borussia Dortmund große Erleichterung aus, vor allem bei Trainer Jürgen Klopp.

Von Peter Schwennecker

„Dieser 31. Januar ist der größte Dreckstag im Profi-Fußball“, wettert der BVB-Coach. „Da wittern in den letzten eineinhalb Stunden noch irgendwelche Vereine das große Geschäft.“

Ein besonderes Geschäft hat der Deutsche Meister an diesem Tag zwar nicht gemacht, „doch für uns ist die Situation, die sich jetzt ergibt, so richtig gut“, betont Klopp. Der Wunsch von Mohamed Zidan, beim SSV Mainz 05 eine neue Herausforderung zu suchen, sei für beide Seiten das Beste gewesen. Und noch mehr freut sich der Trainer über die Tatsache, dass Lucas Barrios zumindest bis zum Saisonende in Dortmund bleibt. „Darüber bin ich richtig glücklich“, bestätigt Klopp, „zumal es am Ende auch die Entscheidung von Lucas war.“ Dass er nicht zum englischen Premier-League-Klub Fulham wechselte, lag übrigens nicht allein an der Ablösesumme von zehn Millionen Euro, die die Borussen von den Engländern forderten. Auch für Barrios stimmte das Gesamtpaket bei den Briten offenbar nicht. Beim Training fehlte er zuletzt nicht wegen der Verhandlungen, sondern – wie Kevin Großkreutz – wegen einer Muskelverhärtung. Beide stehen aber für das Freitagspiel in Nürnberg zur Verfügung.

Lucas Barrios will nun einen neuen Anlauf nehmen, den an den zuletzt überragenden Robert Lewandowski verlorenen Stammplatz im Dortmunder Sturmzentrum zurück zu erobern. „Dass er zuletzt mit der persönlichen Situation, gerade bei seiner Qualität, bei uns nicht zufrieden war, dafür habe ich großes Verständnis“, beteuert Klopp. Nach der Demission von Zidan stehen beim BVB aber nur noch zwei echte Spitzen unter Vertrag. Deshalb sollen ab sofort Terrence Boyd, ein 21-jähriger Deutsch-Amerikaner, der in 16 Regionalligaspielen für Dortmund bereits zehn Tore erzielte, und das erst 17-jährige Talent Marvin Ducksch aus der eigenen A-Jugend öfter am Training der Profis teilnehmen. „Wir müssen sie langsam an höhere Aufgaben heranführen“, sagt der Fußball-Lehrer.

Der freut sich nach seiner vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2016 darüber, sowohl sportlich als auch privat langfristig planen zu können. „Fußball-Trainer sind ja eigentlich Nomaden, die oft darüber nachdenken, ob sie überhaupt ihre Familien mitnehmen sollen. Wir fühlen uns in Dortmunder so richtig wohl, deshalb musste ich überhaupt nicht überlegen, als das Angebot kam“, sagt Klopp. Und dass der BVB seinen Kontrakt nur deshalb verlängerte, um einen möglichen Wechsel zu einem anderen Klub teurer zu machen, weist der 45-Jährige entschieden zurück: „Ich hatte fest vor, meinen Vertrag bis 2014 zu erfüllen. Und das werde ich jetzt auch bis 2016 tun.“

Feste sportliche Marken will er dabei allerdings nicht setzen. „Wir haben keine Vorgaben, außer, dass wir die Mannschaft soweit stabilisieren wollen, dass wir nicht auseinander brechen, wenn wir mal den einen oder anderen Spieler verlieren“, erklärt der Trainer. „Und wir wollen uns so aufstellen, dass wir uns in jedem Jahr zumindest für einen internationalen Wettbewerb qualifizieren. Um erfolgreich zu sein, müssen andere Meister werden, für uns wäre ein Titel lediglich das I-Tüpfelchen auf eine gute Saison.“

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Tabelle der 1. Fußball-Bundesliga

  • Tabelle
  • Ergebnisse
PlatzMannschaftToreDiffPunkte
1Borussia Dortmund80:255581
2FC Bayern77:225573
3FC Schalke 0474:443064
4Mönchengladbach49:242560
5Bayer Leverkusen52:44854
6VfB Stuttgart63:461753
7Hannover 9641:45-448
8VfL Wolfsburg47:60-1344
9Werder Bremen49:58-942
101. FC Nürnberg38:49-1142
111899 Hoffenheim41:47-641
12SC Freiburg45:61-1640
13FSV Mainz 0547:51-439
14FC Augsburg36:49-1338
15Hamburger SV35:57-2236
16Hertha BSC Berlin38:64-2631
171. FC Köln39:75-3630
181. FC Kaiserslautern24:54-3023

für den 34. Spieltag

HeimGastSpiel
1. FC NürnbergBayer Leverkusen1:4
1. FC KölnFC Bayern1:4
Werder BremenFC Schalke 042:3
FC AugsburgHamburger SV1:0
Borussia DortmundSC Freiburg4:0
Hannover 961. FC Kaiserslautern2:1
Hertha BSC Berlin1899 Hoffenheim3:1
VfB StuttgartVfL Wolfsburg3:2
FSV Mainz 05Mönchengladbach0:3

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