HSG-Damen starten gegen Sendenhorst

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Melina Borgmann (am Ball) absolviert ein Auslandssemester in den Niederlanden.

Drensteinfurt -  Die Spielpläne der neuen Bezirksligen Münster, in denen die Teams der HSG Ascheberg/Drensteinfurt spielen, stehen fest.

Mit einem Auswärtsspiel werden die Bezirksliga-Handballer der HSG Ascheberg/Drensteinfurt in die Saison 2016/17 starten. Am Sonntag, 11. September (18 Uhr), treten sie bei der Warendorfer SU an, die aus der Landesliga abgestiegen ist. Die Frauen empfangen zum Auftakt die SG Sendenhorst. Das Derby ist zwar für das zweite September-Wochenende angesetzt, soll aber verlegt werden.

In der neu gegründeten Bezirksliga Münster der Männer treten 14 Teams gegeneinander an. Nach der Partie in Warendorf heißt der Gegner der HSG im ersten Heimspiel der Saison am 17./18. September BSV Roxel. Die Münsteraner haben sich als Meister der Kreisliga qualifiziert. „Die Warendorfer mit meinem Freund Stefan Hamsen als Trainer sind für mich absoluter Favorit“, sagt HSG-Abteilungsleiterin Kathrin Mühlenbäumer. Und Roxel sei der zweite Favorit. „Dort machen sie seit Jahren gute Arbeit. Nichtsdestotrotz müssen wir einen Aufsteiger zu Hause schlagen.“ Am 24./25. September bekommt es Ascheberg/Drensteinfurt – erneut in eigener Halle – mit den HF Reckenfeld/Greven zu tun, die als Vizemeister ebenfalls den Sprung in die Bezirksliga schafften. Eine Woche vor Weihnachten findet der letzte Spieltag dieses Jahres statt, Mitte Januar der erste des neuen. Die Saison endet am 13./14. Mai.

Durch die sieben Aufsteiger aus der Kreisliga – die Bezirksligen wurden neu strukturiert – erwartet Mühlenbäumer ein geringeres Niveau als in der Vorsaison, als die HSG nur Achter wurde. „Wir wollen im oberen Mittelfeld landen.“ Trainer ist weiterhin Volker Hollenberg. Nicht mehr zum Team gehören Benedikt Müller (zum Landesligisten SC DJK Everswinkel), Tobias Logermann (ASV Senden) und wahrscheinlich Christian Welzel, der kürzertreten oder ganz aufhören möchte. Einziger externen Neuzugang ist bislang Alex Füller. Er wohnt in Capelle und spielte für Roxel und Senden. „Er ist beruflich allerdings sehr viel unterwegs“, sagt Mühlenbäumer. Etliche Spieler rücken aus der zweiten Mannschaft hoch. Allerdings würden nicht alle den Sprung in den Kader schaffen. Aus der Zweiten und Dritten wird die neue Reserve, die in der ebenfalls 14 Teams umfassenden Kreisliga starten wird. Erster Gegner ist am zweiten September-Wochenende die HSG Preußen/Borussia Münster.

Weitere Hinrunden-Spiele der HSG-Herren: beim SV Schwarz-Weiß Havixbeck (1./2. Oktober), gegen den SC Westfalia Kinderhaus II (22./23. Oktober), beim TSV Ladbergen II (30. Oktober), gegen die DJK Sparta Münster (5./6. November), bei der HSG Hohne/Lengerich (12./13. November), gegen den ASV Senden II (26./27. November), beim TV Kattenvenne (4. Dezember), gegen die DJK Eintracht Hiltrup (10./11. Dezember), beim SV Adler Münster (17./18. Dezember), gegen den TV Friesen Telgte II (14./15. Januar)

Mühlenbäumer und Feige unterstützen

Die Handballerinnen der HSG haben pro Halbserie nur elf Spiele zu absolvieren. Nach dem Derby gegen Sendenhorst zum Auftakt, das wegen der Hochzeit von Kerstin Janssen (ehemals Entrup) verlegt werden soll, geht es eine Woche später (17. September) zum Aufsteiger SC Westfalia Kinderhaus II. Am 24./25. September erwartet die Spielgemeinschaft die Warendorfer SU, die in der Saison 2015/16 in der Bezirksliga-Staffel 2 nur Drittletzter wurde. Die Rückserie startet am 21./22. Januar, der letzte Spieltag ist am 6./7. Mai.

„Die Hitzigkeit gibt es nicht mehr“, sagt Mühlenbäumer und blickt dem Duell mit Sendenhorst gelassen entgegen. Nachdem die HSG in der vergangenen Saison als Vorletzter in der Relegation den Abstieg verhindert hat, gibt es noch kein konkretes Ziel: „Mal gucken, was auf uns zukommt.“ Schließlich sind auch bei den Damen mehrere Teams aufgestiegen.

Volker Hollenberg ist nicht mehr Coach. Seine Frau Katja bleibt vorerst Trainerin, wird aber von Julia Feige und Mühlenbäumer unterstützt. Kreisläuferin Feige kehrt nach ihrer Schwangerschaftspause in die Mannschaft zurück, werde aber erst Ende September/Anfang Oktober wieder spielen. Abgänge gibt es keine. Melina Borgmann absolviert allerdings ein Auslandssemester in den Niederlanden und wird erst in der Rückserie zur Verfügung stehen. „Gute Mädels kommen aus der A-Jugend“, sagt die Abteilungsleiterin. Die eine oder andere erhält ein Doppelspielrecht. - mak

Weitere Hinrunden-Spiele der HSG-Damen: beim VfL Sassenberg (1./2. Oktober), gegen den SV Adler Münster (29./30. Oktober), beim SV Schwarz-Weiß Havixbeck (5./6. November), bei der DJK Eintracht Hiltrup (12./13. November), gegen den TSV Ladbergen (26./27. November), beim SC Münster 08 (3./4. Dezember), gegen den BSV Roxel II (10./11. Dezember), bei der HSG Hohne/Lengerich (14./15. Januar)

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