„Werden am Anfang wieder Schwierigkeiten haben“

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Die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt: (hinten von links) René Burmeister, Eric Schouwstra, Robin Wichmann, Markus Fröchte und Dennis Popil, (mittlere Reihe v.l.) Coach Ivo Kolobaric, Jan Wiebusch, der spielende Co-Trainer Oliver Logermann, Ercan Taymaz, Leon van Elten und Dominik Heinsch sowie (untere Reihe v.l.) Mike Krämer, Yannick Niehues, Christopher Kemper, Daniel Rama Rubio, Sven Grönewäller und Nico Weichenhain. Mehrere Spieler fehlen auf dem Bild.

Drensteinfurt -  Vor dem ersten Punktspiel am Freitag gegen den TuS Wiescherhöfen äußert sich Ivo Kolobaric, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Drensteinfurt, über die Vorbereitung, die Neuzugänge, das Auftaktprogramm und die Ziele.

Fünf Tage später als die 16 Konkurrenten steigen die Bezirksliga-Fußballer des SV Drensteinfurt in die Meisterschaft ein. Zum Auftakt hatten sie spielfrei. Weil im Sportzentrum Erlfeld am Sonntag, 21. August, der traditionelle Renntag stattfindet, trägt der SVD sein Heimspiel gegen den TuS Wiescherhöfen bereits am kommenden Freitag (19.30 Uhr) aus. Vor dem Start sprach Matthias Kleineidam mit dem 45 Jahre alten Coach Ivo Kolobaric.

Du bist bereits seit 2009 Trainer in Drensteinfurt. Wird es nicht langsam langweilig?

Kolobaric: In Drensteinfurt ist es nie langweilig. Es macht mir immer noch Spaß. Schließlich gibt es immer wieder neue Gesichter. Selbst die Schützenfest-Zeit überlebe ich mittlerweile (lacht).

Sechs Wochen dauerte die Vorbereitung. Wie lautet dein Fazit?

Kolobaric: Es ist okay. Die Vorbereitung ist besser gewesen als im letzten Jahr, weil wir einen größeren Kader haben und damit mehr Leute beim Training waren. Auch das Trainingslager hat uns weitergebracht. Und mit Oliver Logermann (ab sofort spielender Co-Trainer/Anm. d. Red.) ist neuer Wind reingekommen. Das hilft uns enorm.

Wie bewertest du die Testspiel-Ergebnisse (vier Siege, ein Unentschieden, zwei Niederlagen)?

Kolobaric: Auch positiv. Zum Beispiel das 7:1 gegen Hiltrup II, einen guten A-Ligisten. Die Jungs haben immer weiter Gas gegeben und waren wirklich hungrig auf Tore. Der SV Herbern (0:4) ist ein ganz anderes Kaliber. Aber auch da haben wir eine Halbzeit gut mitgehalten und waren gleichwertig.

Wie haben sich die Neuzugänge integriert?

Kolobaric: Einige haben Probleme. Ümit Colak muss in der zweiten Mannschaft starten. Dominik Boro merkt man die längere Pause an. Mike Krämer war wegen eines Muskelfaserrisses lange Zeit verletzt. Ercan Taymaz ist eine echte Verstärkung und Eric Schouwstra die positive Überraschung.

Wer sind die Gewinner der Vorbereitung?

Kolobaric: Eric – wie gesagt – und Dennis Popil. Beide sind maximal fit in die Vorbereitung gegangen, waren bei jedem Training dabei. Ich habe das Gefühl, dass sie unbedingt spielen wollen. Und mit Daniel Rama Rubio haben wir natürlich auch einen guten Fang gemacht – auch menschlich. Wir haben nun zwei überragende Torhüter. Durch den Konkurrenzkampf mit Daniel hat sich Christopher Kemper verbessert. Das bringt die ganze Mannschaft weiter.

In welchen Bereichen muss sich das Team noch steigern?

Kolobaric: Vorne. Die Frage ist: Wie weit ist Oli nach seiner Verletzung? Uns fehlt Jure (Glavina), dafür ist jetzt Ercan da. Wir müssen mehr Gefahr ausstrahlen, dafür bräuchten wir noch einen guten Offensivspieler.

Zunächst geht‘s gegen Wiescherhöfen, dann in Serie gegen die vier Aufsteiger SW Hultrop, SG Sendenhorst, BW Dedinghausen und SC Roland Beckum II. Was sagst du zum Auftaktprogramm?

Kolobaric:Grundsätzlich ist es egal, gegen wen wir zu Beginn spielen. Man könnte sagen, es wäre besser, gegen die Aufsteiger zu spielen, wenn bei ihnen die Euphorie weg ist. Aber das ist alles relativ. Sendenhorst ist auf jeden Fall eine Erfrischung für die Liga. Die sind richtig gut.

Nach Rang sieben in der vergangenen Spielzeit – welche Platzierung ist in dieser Saison möglich?

Kolobaric: Wir können unter die ersten fünf kommen. Ich glaube, dass wir am Anfang wieder Schwierigkeiten haben werden. Wir müssen in der Nähe der Führungsgruppe bleiben, dürfen den Abstand nicht zu groß werden lassen.

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