Klare Niederlage gegen Sendenhorst: SVD-Misere hält an

Markus Fröchtes Drensteinfurter (rechts) unterlagen gegen Mathis Schomacher und Sendenhorst deutlich. 

Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SG Sendenhorst 0:4. Das Team von Trainer Ivo Kolobaric wartet auch nach dem Nachbarschaftsduell gegen Sendenhorst weiter auf den ersten Punkt in der noch jungen Spielzeit. Am Freitag machten vor allem die Offensivleute den Unterschied.

Die Gastgeber begannen trotz des Fehlstarts in die Fußball-Bezirksliga engagiert und hatten in der Anfangsphase mehr vom Spiel. Einzig der passende Abschluss fehlte dem SV Drensteinfurt. Nach Ercan Taymaz' Zuspiel schoss Dennis Popil freistehend Gästekeeper Robin Lackmann an (15.). Auch eine Freistoß-Hereingabe von Dominik Heinsch erwischte Popil nicht mehr entscheidend, der Ball strich am langen Eck vorbei (23.). 

Sendenhorst ließ Drensteinfurt zu Spielbeginn gewähren, lauerte aber auf die Chance zum schnellen Umschalten. „Wir wussten, dass Drensteinfurt kommen musste und haben zunächst abwartend gespielt“, erklärte Gäste-Trainer Uli Leifken. Ein Konter brachte schließlich auch die schmeichelhafte Führung für die Gäste. Nikita Bassauer bediente kurz vor dem Strafraum Philip Wostal. Der Linksaußen schoss aufs kurze Eck, Torwart Christopher Kemper berührte das Leder noch, konnte den Einschlag aber nicht verhindern (28.). 

Taymaz verpasst Chance auf den Anschluss

Der erneute Rückschlag verunsicherte Drensteinfurt merklich – Sendenhorst registrierte das und intensivierte die Bemühungen. Immer wieder nutzten die Gäste dabei die linke Seite, die Drensteinfurts Eric Schouwstra nicht in den Griff bekam. Wostal bediente Maik Krause, der sich gegen Heinsch durchsetzte und im zweiten Versuch Kemper überwand – 2:0 für die Gäste (35.).

„Sendenhorst hat in der ersten Halbzeit gefühlt eine Chance und macht zwei Tore“, ärgerte sich Kolobaric. Nach Wiederbeginn ließ Taymaz frei vor SG-Keeper Lackmann die Gelegenheit zum Anschlusstreffer aus (55.). Drensteinfurt lief dem Geschehen in der Folge nur hinterher, offensiv wirkten die Gastgeber zahnlos und defensiv weiterhin nicht sattelfest. 

"Kann den Jungs nicht viel vorwerfen"

Schiedsrichter Michael Wellmann zeigte nach einer undurchsichtigen Situation im SVD-Sechzehner auf den Punkt, Heinsch hatte zuvor wohl Wostal abgeräumt (73.). Julian Methling schoss den Elfmeter trocken oben links in die Maschen. Den Schlusspunkt zum 4:0 setzte Sendenhorsts Linksverteidiger Tobias Brune in Unterzahl (82.) – Wostal hatte zuvor wegen Meckerns Gelb-Rot gesehen. 

„Ich kann meinem Jungs trotz des deutlichen Ergebnisses nicht viel vorwerfen“, wertete SVD-Trainer Kolobaric. Leifken befand: „Wir sind vergangene Woche in der Liga angekommen und haben an diesem Punkt weitergemacht.“

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