Huhnhold neuer Trainer der HSG-Damen

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Heinz Huhnhold trainiert die Handballerinnen der HSG in dieser Saison.

Drensteinfurt - Die Damenmannschaft der HSG Ascheberg/Drensteinfurt hat mitten in der Vorbereitung positive Neuigkeiten. Für die Saison 2016/17, die am 17. September mit dem Spiel beim SC Westfalia Kinderhaus II startet, hat die Spielgemeinschaft einen neuen Trainer gefunden. Heinz Huhnhold saß im ersten Vorbereitungsspiel bereits auf der Bank.

Huhnhold kommt von der SG Handball Hamm und hat dort zuletzt die weibliche A-Jugend und zuvor weitere Juniorenmannschaften trainiert. Der Kontakt zu ihm kam über den ehemaligen Trainer der HSG-Herren, Reinhard Zimmer, und dann über Abteilungsleiterin Kathrin Mühlenbäumer zustande. In der Vorbereitung hatte sich der 49-Jährige ein Bild von den HSG-Damen gemacht, das Konditionstraining im Sportzentrum Erlfeld in Drensteinfurt besucht und geleitet.

Das erste Testspiel mit dem neuen Trainergespann Heinz Huhnhold/Katja Hollenberg absolvierte der Bezirksligist gegen die Reserve des Hammer SC. Die Partie gegen den Kreisligisten gewannen die Damen deutlich, obwohl der Kader aufgrund der Urlaubszeit und privater Termine noch nicht komplett war. Huhnhold und Hollenberg hatten trotz alledem die Möglichkeit, fleißig durchzuwechseln, um sich einen Eindruck vom Fitnesszustand der Spielerinnen zu verschaffen. Auch Abteilungsleiterin Mühlenbäumer ist zufrieden: „Wir freuen uns auf eine sportlich interessante Saison und eine enorme Herausforderung in der Bezirksliga Münster sowie auf eine langjährige Zusammenarbeit mit Heinz.“

Das HSG-Herrenteam befindet sich ebenfalls in der Vorbereitung. Allerdings gibt es urlaubs- und verletzungsbedingt personelle Einschränkungen. Zuerst trainierte der Bezirksligist gemeinsam mit den Damen auf dem Drensteinfurter Sportplatz, um die Kondition zu verbessern. Seit vergangener Woche ist die Ascheberger Sporthalle wieder zugänglich, sodass Coach Volker Hollenberg mit dem handballspezifischen Technik- und Taktiktraining beginnen konnte.

Umbruch bei den Herren „ist sehr groß“

Das ist wichtig. Weil sich die erste und die zweite Mannschaft zusammengeschlossen haben, muss sich das Team neu einspielen. „Der Umbruch ist sehr groß, da wir aus zwei Mannschaften eine machen müssen“, sagt Hollenberg. „Daher wird sich die Vorbereitung bis in die Saison ziehen. Es ist quasi ein fortlaufender Prozess.“

Im ersten Testspiel gegen den ASV Senden III (2. Kreisklasse) gelang das gut. Die Partie wurde deutlich mit 29:19 (16:9) gewonnen. „Das war okay“, so Hollenberg. Der Angriff habe sich allerdings zu viele technische Fehler geleistet. „Die Leistung der Abwehr war über weite Strecken in Ordnung“, meinte der Trainer. - mt/mak

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