HSG-Damen müssen überraschend nachsitzen

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Marina Fels, diesmal einzige Torhüterin, will eine Bauchlandung mit der HSG Ascheberg/Drensteinfurt vermeiden.

Drensteinfurt -  Vor zwei Wochen hatten sich die Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt in den Armen gelegen – nach dem Sieg gegen Sendenhorst und dem vermeintlichen Bezirksliga-Klassenerhalt. Nun erreichte Abteilungsleiterin Kathrin Mühlenbäumer die Nachricht, dass die Spielgemeinschaft doch in die Relegation muss.

Entscheidungsspiel zur Bezirksliga: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – DJK Sparta Münster II (Samstag, 20 Uhr in Ascheberg). Aufgrund der Neustrukturierung der Bezirksliga hat sich der Handballkreis Münster dazu entschieden, dass der Tabellenvorletzte der Bezirksliga 3 gegen den Vorletzten der Kreisliga antreten muss. Klingt komisch, ist aber so. Somit heißt der Gegner der HSG an diesem Samstagabend Sparta Münster II. Die Gäste holten aus zwölf Spielen nur drei Siege und sind klarer Außenseiter in den beiden Entscheidungsspielen.

Für die Spielgemeinschaft kam die Information überraschend. Aufgrund eines Qualifikationsturniers der weiblichen A-Jugend und des Mai-Feiertags war es schwierig, eine Hallenzeit zu finden, zu der beide Teams können. Zudem müssen die Spielerinnen relativ kurzfristig zur Verfügung stehen. Ausfallen werden Torhüterin Kerstin Entrup, Nadine Vaas und Julia Israel. HSG-Coach Volker Hollenberg geht jedoch offensiv mit der Situation um: „Wir werden alles reinhauen und zeigen, dass wir zu Recht in der Bezirksliga sind – jetzt erst recht!“ - mt

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