Inkmann bewältigt in Roth Triathlon über die Langdistanz

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Gabriele Inkmann hat den ersten Ironman hinter sich.

DRENSTEINFURT - Gabriele Inkmann vom Team Wellness Oase Drensteinfurt startete nach einjähriger Vorbereitung im fränkischen Roth zum ersten Mal über die klassische Ironman-Distanz – und erreichte glückselig das Ziel.

Nach der 500 Kilometer langen Hinfahrt hieß es am nächsten Morgen: früh aufstehen. Denn um 7 Uhr erfolgte der Start. Bei bestem Wettkampf-Wetter nahm die 53-Jährige die 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen bei der Challenge Roth in Angriff. Dank der Unterstützung ihres Trainers und weiterer Mitfahrer aus Drensteinfurt erreichte Inkmann müde, aber glücklich und zufrieden das Ziel. Die Zeit: 14:35:17 Stunden. Zum Vergleich: Die Siegerin, Weltmeisterin Daniela Ryf (29) aus der Schweiz, benötigte 8:22:04 Stunden.

„Wir sind total stolz, denn Gabriele machte in der Wellness Oase seit 2009 einfach nur Gesundheitssport“, so die Inhaberin Vera Igelbrink. „Doch dann hat sie die Erfolge unseres Trainers Norbert Hostermann mit der Laufgruppe bemerkt und sich angeschlossen. Es entwickelte sich die Idee, an einem Triathlon teilzunehmen.“ Das Fitnessstudio sponserte ein einjähriges Training, um Inkmann auf den Ironman in Roth vorzubereiten. „Das war“, so Igelbrink, „natürlich eine riesen Herausforderung“. Trainer Hostermann, der den Ironman schon mehrmals erfolgreich absolviert hat, war gleich Feuer und Flamme. „Nun hat sie ein Jahr lang trainiert und es tatsächlich geschafft“, freut sich Igelbrink.

Die Vorbereitung war hart. Zum Beispiel ließ Hostermann an einem heißen Tag und nach etlichen Kilometern bei einer kurzen Pause einfach mal die Luft aus dem Reifen. Inkmann musste das Rad wieder fahrtüchtig machen. Eine Situation, die bei einem Triathlon immer mal passieren kann.

In Roth sorgte Hostermann aber dafür, dass Gabriele Inkmann durchhält. Er passte auf, dass sie nicht überhitzte, rechtzeitig die Kleidung wechselte und genügend Getränke bekam – was bei über 4000 Teilnehmern und 6000 Helfern nicht ganz so einfach war. - mak/da

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