SVD in Sprakel im Kreispokal turmhoher Favorit

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Ivo Kolobaric hat in Sprakel nur wenige Alternativen auf der Bank.

Drensteinfurt/Rinkerode -   Getestet wurde genug, jetzt wird es ernst. Im Fußballkreis Münster werden die Erstrunden-Spiele im Kreispokal ausgetragen. Der SV Drensteinfurt und der SV Rinkerode treten am Sonntag (Anstoß 15 Uhr) an – der SVD auswärts, der SVR auf eigenem Platz.

SC Sprakel – SV Drensteinfurt. Turmhoher Favorit ist der SVD beim C-Kreisligisten in Münster – auch wenn der Bezirksligist personelle Probleme hat. Unter anderen fallen Dominik Heinsch, Alexander Pankok, Sven Grönewäller, Robin Wichmann, Markus Fröchte, Oliver Logermann und Mike Krämer aus verschiedenen Gründen aus. Für Krämer käme ein Einsatz nach seinem Muskelfaserriss zu früh. „Wir haben nur zwei, drei Leute auf der Bank“, sagt Trainer Ivo Kolobaric. Immerhin ist Ercan Taymaz wieder dabei.

Kolobaric erwartet den Einzug in Runde zwei, in der BG Gimbte oder Wacker Mecklenbeck der Gegner wäre. Normalform sollte in Sprakel reichen, meint er. Die Gastgeber stiegen in der vergangenen Saison sang- und klanglos in die unterste Klasse ab. „Sprakel hat richtig Probleme letzte Zeit“, sagt Kolobaric. Nach dem Erstrunden-Aus im Vorjahr gegen Landesliga-Aufsteiger VfL Senden will der SVD diesmal weit kommen im Pokal-Wettbewerb. Allerdings hat die Meisterschaft wie immer Priorität.

SV Rinkerode – SV Ems Westbevern. „Wir können selbstbewusst ins Spiel gehen“, sagt SVR-Coach Kolja Zeugner nach den guten Leistungen in den Tests gegen Münster 08 (0:0) und den TuS Ascheberg (2:0). Gegen den Kreisliga-A-Aufsteiger erwartet er ein Spiel auf Augenhöhe. „Westbevern wird tief stehen und schnell umschalten, wir wollen mit viel Ballbesitz unser Spiel durchdrücken“, so Zeugner. Ärgerlich sei, dass Neuzugang Sandro Pietsch wegen einer Gelb-Roten Karten gesperrt ist. „Er ist für uns ein ganz wichtiger Spieler.“ Mustafa Dogan ist noch im Urlaub, Marc Düker zurück im Kader. Marcel Nollmann und Jannis Wöllner sind verletzt. Der Sieger trifft auf GW Gelmer oder den SC Nienberge. Im Vorjahr scheiterte der SVR in der 2. Runde am Landesligisten SV Herbern.

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