SVD braucht bei Warendorfer SU eine zweite Bank

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Drensteinfurts Trainer Ivo Kolobaric erwartet „kein schönes Spiel“.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: Warendorfer SU – SV Drensteinfurt (Sonntag, 15 Uhr). Ivo Kolobaric hat in personeller Hinsicht die Qual der Wahl. „Wir nehmen am besten eine zweite Bank mit“, scherzt der Trainer der SVD-Fußballer.

21 Mann hatte er beim Training, keiner fällt am 9. Spieltag aus. Heißt: Auch Nico Weichenhain, Sven Wiebusch, Alexander Pankok, Sven Grönewäller und Robin Wichmann stehen wieder zur Verfügung. Für den einen oder anderen wird im Kader aber kein Platz sein.

Einen Überflieger scheint es in dieser Saison in der Bezirksliga-Staffel 7 nicht zu geben. Selbst die Spitzenteams haben schon mindestens fünf Punkte liegen lassen. Gleich fünf Mannschaften führen die Tabelle zurzeit punktgleich an. Mit vier Zählern Rückstand folgt der SVD auf Platz zehn.

Die Drensteinfurter sind das Team der Stunde. Beim Tabellenelften in der Kreisstadt wollen sie ihre super Serie fortsetzen und zum fünften Mal nacheinander dreifach punkten. Die Warendorfer haben schon eine Partie mehr als der SVD absolviert, aber zwei Zähler weniger. Nach einem 3:1-Erfolg über Spitzenreiter SG Bockum-Hövel kassierte die WSU zuletzt im Derby beim TuS Freckenhorst eine 0:1-Niederlage.

In der letzten Saison verlor der SVD beide Duelle mit Warendorf (0:2 und 1:3). „Sie waren immer heißer als wir“, sagt Kolobaric. „Wir müssen zehn Prozent mehr abrufen und das Spiel als Derby sehen.“ Drensteinfurts Trainer prophezeit ein im Vergleich zu den Vorwochen „ganz anderes, kein schönes Spiel“ mit wenig Toren. Die WSU spiele auf Sicherheit. „Wir müssen bei Standards aufpassen und Shpetim Hajdini ausschalten.“ Der Ex-Albersloher sei gefährlich, so Kolobaric.

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