SVD muss sich in Hultrop anders präsentieren

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Der Kapitän fehlt dem Fußball-Bezirksligisten SV Drensteinfurt bei SW Hultrop. Dominik Heinsch (links) steht aus privaten Gründen nicht im Kader.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: SW Hultrop – SV Drensteinfurt (Sonntag, 15 Uhr). Schwach starteten die Fußballer des SVD in die Saison. Nach der deutlichen 0:3-Auftaktniederlage gegen den TuS Wiescherhöfen wollen sie sich beim Aufsteiger in Lippetal ganz anders präsentieren.

„Das erste Spiel war schon schlimm, aber wir müssen nach vorne gucken“, sagt Trainer Ivo Kolobaric. Die Aufgabe sei unangenehm. „Ich hatte gehofft, dass der Gegner nicht so gut ist in dieser Phase, habe aber gehört, dass sie richtig gut sind.“ Hultrop war in der vergangenen Saison mit nur zwei Niederlagen und 122 Toren in 30 Spielen souverän Meister der Kreisliga A Soest geworden. In diese Spielzeit startete das Team mit einem 2:1-Heimsieg gegen die SG Bockum-Hövel und verlor dann 0:4 beim TuS Freckenhorst. „Freckenhorst hat aus jeder Chance ein Tor gemacht“, hat sich Kolobaric berichten lassen. „Vor Angst erstarren werden wir aber nicht.“

Auch wenn der Cooper-Test – ein zwölfminütiger Test zur Überprüfung der allgemeinen Ausdauer – am Dienstag nicht so gut ausgefallen sei, hätten seine Jungs im Training „richtig Gas gegeben“. Michel Eising, der gegen Wiescherhöfen früh ausgewechselt werden musste, fällt wegen einer Rückenverletzung weiter aus. Kapitän Dominik Heinsch muss aus privaten Gründen passen. Dominik Boro ist noch im Urlaub. Dafür meldeten sich Jan Wiebusch, Nico Weichenhain und Dennis Popil einsatzbereit.

GWA gut drauf, SVD II will überraschen

Kreisliga B3 Münster: DJK GW Albersloh – SVD II (Sonntag, 15 Uhr). Omid Asadollahi ist ganz zufrieden. „Wir haben sehr gut trainiert diese Woche, sind konditionell gut drauf, und alle Mann sind an Bord“, sagt der Trainer der GWA-Fußballer. Im Duell mit dem Ortsnachbarn Drensteinfurt, der zum Auftakt 1:2 beim VfL Senden II verlor, müsse sich sein Team gegenüber dem Spiel in Albachten (3:0) aber spielerisch steigern. „Es gibt einiges zu verbessern. Ich erwarte eine konzentrierte Leistung und dass wir ein gutes Spiel abliefern“, so Asadollahi. Steven Giesbrecht (Nase gebrochen) könnte spielen, aber „wir werden kein Risiko eingehen“. Till Wöstmann, Coach der SVD-Reserve, könnte mit einem Punkt in Albersloh gut leben. Schließlich sind die Grün-Weißen der Topfavorit. Um zu überraschen, müssen die Drensteinfurter in der Offensive aber zielstrebiger agieren als zuletzt.

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