SVD erwartet Aufsteiger SG Sendenhorst zum Derby

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Die Drensteinfurter, hier Jens-Uwe Niemeyer (links), müssen sich im Vergleich zum Spiel in Hultrop gehörig steigern.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: SV Drensteinfurt – SG Sendenhorst (Freitag, 19 Uhr). Es ist nichts Neues. Jede Saison starten die Fußballer des SVD mehr schlecht als recht in die Saison. Doch diesmal holten sie erstmals seit dem Aufstieg 2012 nicht einen Punkt aus den ersten beiden Spielen.

„Der Auftakt ist schon extrem schwach“, sagt Trainer Ivo Kolobaric und appelliert vor dem Derby gegen Sendenhorst an seine Jungs: „Wir können nicht aufgeben und warten, dass der Oktober oder November kommt und wir endlich starten.“

Die Gründe für den Fehlstart sind offensichtlich. „Ohne Fitness keine Konzentration, ohne Konzentration kommt es zu Fehlpässen“, meint Kolobaric. Um die „körperlichen Defizite“ aufzuarbeiten, haben die Drensteinfurter in dieser Woche drei Mal trainiert. „Am Dienstag haben wir Gas gegeben“, sagt der Coach. Auch am Mittwoch- und Donnerstagabend standen Einheiten an – wohldosierte. Schließlich wird das Duell mit dem Ortsnachbarn vorgezogen und schon an diesem Freitag im Erlfeld ausgetragen.

„Das wird nicht einfach“, sagt Kolobaric. In der jetzigen Situation müsse er schon mit einem Punkt, „einem guten 0:0“, zufrieden sein – nach acht Gegentoren in den ersten beiden Spielen gegen Wiescherhöfen (0:3) und bei Aufsteiger SW Hultrop (1:5). „Das tut weh. Wir waren einfach schlecht“, gibt der Münsteraner zu und ist sich sicher: „Wir dürfen nicht lange mit null Punkten unten stehen. Ansonsten musst du viel Energie haben. In dieser Saison steigen ja vier Mannschaften ab.“

„Drensteinfurt steht mit dem Rücken zur Wand“, sagt Sendenhorsts Trainer Uli Leifken und prophezeit eine „hart umkämpfte“ Partie. „Wir wollen da weitermachen, wo wir am Sonntag aufgehört haben.“ Im Heimspiel gegen den TuS Freckenhorst (4:2) gelang der SG nach zwei Niederlagen zum Auftakt der befreiende erste Sieg. Kirill Bassauer traf drei Mal. Leifken warnt allerdings davor, nun zu viel zu erwarten. „Wir haben durch den Heimsieg den Aufschwung gestartet, sind aber noch nicht bei 100 Prozent“, sagt er. Wichtig sei es, die Anzahl der Fehler zu minimieren. Denn in der Bezirks- würden diese schneller bestraft als in der Kreisliga.

Personell hat Leifken mehr Alternativen als zuletzt. Maximilian Kurtz, der beim Pokalspiel gegen Gievenbeck geschont wurde, ist definitiv wieder dabei. Hinter den Einsätzen von Philip Wostal, Julian Methling und Kirill Bassauer stünden berufsbedingt Fragezeichen.

Schlusslicht SVD muss weiter auf den verletzten Michel Eising und René Burmeister verzichten. Außerdem fallen Co-Trainer Oliver Logermann, der heiratet, und Jan Wiebusch (private Gründe) aus. „Jan war gegen Hultrop einer der wenigen, die gut waren“, sagt Kolobaric. Hinter Ersatzkeeper Daniel Rama Rubio steht ein Fragezeichen. Immerhin ist Innenverteidiger Dominik Heinsch wieder dabei und soll für Stabilität in der Hintermannschaft sorgen.

In der Liga trafen der SVD und die SG zuletzt in der Saison 2005/06 aufeinander. Beide Spiele endeten 2:2.

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