SVD tritt beim Letzten VfL Sassenberg an

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Markus Fröchte (rechts) will mit dem SV Drensteinfurt in Sassenberg den dritten Sieg in Serie einfahren.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: VfL Sassenberg – SV Drensteinfurt (Sonntag, 15 Uhr). Es gibt Gegner, die liegen einem einfach nicht. Die Fußballer des SVD haben in letzter Zeit keine guten Erfahrungen mit Sassenberg gemacht. Das soll sich am 7. Spieltag ändern.

Keins der vier Duelle in der Bezirksliga konnten die Drensteinfurter gegen den VfL gewinnen. Zwei Mal spielten sie unentschieden, zwei Mal verloren sie. Eigentlich seltsam, denn die Sassenberger zählen nicht zu den Spitzenteams. SVD-Trainer Ivo Kolobaric hat das Problem, wie er sagt, „schon lange diagnostiziert“. Für die Warendorfer SU, den TuS Freckenhorst und Sassenberg seien Spiele gegen seine Mannschaft Derbys. „Das sehen meine Jungs nicht so.“ Doch diesmal ist sich Kolobaric „sicher“: „Wir werden da was holen.“

Das sollten die Stewwerter auch, wollen sie den Aufwärtstrend fortsetzen. Mit dem dritten Sieg nacheinander könnten sie einen Sprung in der Tabelle machen und den Anschluss ans obere Mittelfeld herstellen. Als 13. liegen sie nur noch vier Punkte hinter dem Dritten TuS Wiescherhöfen. Kolobaric bekräftigt allerdings: „Wir gucken nicht nach oben.“

Die Sassenberger können nur nach oben schauen, denn tiefer geht‘s nicht mehr. Sie sind Tabellenletzter, haben erst einen Punkt geholt und schon 23 Tore kassiert. Auch in der Vorsaison legte der VfL eine schlechte Hinrunde, in der Rückserie als drittbestes Team aber eine starke Aufholjagd hin. In der Defensive haben die Sassenberger Probleme, vorne läuft‘s dagegen gut. Artur Sperle hat acht der 13 Tore geschossen, allein beim 5:5 bei RW Westönnen war er vier Mal erfolgreich. Ihn muss der SVD ausschalten.

„Der Kader ist riesig“, sagt Drensteinfurts Coach und freut sich über eine „richtig gut besetzte Bank“. Auf der wird auch Michel Eising nach seiner fünfwöchigen Verletzungspause Platz nehmen. Nur Sven Wiebusch fehlt weiterhin. Hinzu kommen ein „paar Angeschlagene“, so Kolobaric.

Kreisliga B3 Münster: SV Südkirchen – SVD II (Sonntag, 15 Uhr). Bei der zweiten Mannschaft der Drensteinfurter gibt es zurzeit eine Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Vier Punkte nach sechs Spielen und der drittletzte Platz sind bei Weitem nicht das, was sich Till Wöstmann und seine Jungs vorgestellt hatten. Am Sonntag geht’s zum Tabellenneunten. Der Absteiger kommt auf sieben Zähler. Mit dem zweiten Saisonsieg könnte die SVD-Reserve also mit Südkirchen gleichziehen.

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