SVD fehlt in Bockum-Hövel nur Popil

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Das Hinspiel gewann der SV Drensteinfurt gegen die SG Bockum-Hövel 2:1.

Drensteinfurt - Bezirksliga 7: SG Bockum-Hövel – SV Drensteinfurt (Samstag, 18 Uhr). 13 Punkte holten die Fußballer des SVD aus den jüngsten sechs Spielen. Mittlerweile ist sogar Platz sechs in Reichweite – und das neue Ziel.

„Wir wollen so viele Punkte holen, wie es geht, und zeigen, dass das Gesicht aus der Hinrunde nicht unser richtiges ist“, sagt Trainer Ivo Kolobaric vor dem Spiel in Hamm, das wegen des Maifeiertags bereits an diesem Samstag stattfindet.

Schon mehrmals wollte der SVD seine Partie gegen Bockum-Hövel verlegen, nie habe die SG zugestimmt, so Kolobaric. Diesmal kam die Anfrage aus Hamm, und die Stewwerter gaben ihr Okay. „So sind wir“, sagt der Coach. Ganz uneigennützig ist die Zusage aber nicht, schließlich wollen auch die Spieler des SVD in den Mai tanzen.

Verwundert ist Kolobaric, dass die Gastgeber nur auf Platz zwölf stehen und noch nicht gerettet sind. „Keine Ahnung, was da los ist. Das ist keine schlechte Truppe, eher eine für das erste Drittel.“ In der Rückrunden-Tabelle sind die Bockum-Höveler sogar Letzter. In den vergangenen 16 Ligaspielen schafften sie nur einen Sieg, vier der letzten fünf gingen verloren. Mittlerweile ist Markus Matzelle wieder Trainer. Zuletzt unterlag die SG 3:4 beim Spitzenreiter SpVg Beckum, eine 2:0- und 3:2-Führung reichte nicht zum Punktgewinn.

Die personellen Voraussetzungen bei den seit drei Partien ungeschlagenen Drensteinfurtern sind hervorragend. „Der Konkurrenzkampf ist riesig. Ich mag es, wenn ich einen großen Kader habe“, sagt Kolobaric. „Alle kommen mit.“ Wieder einsatzbereit sind Jens-Uwe Niemeyer nach seiner Gelb-Sperre, Jan Wiebusch, Davor Brajkovic und Oliver Logermann. Nur Dennis Popil muss rotgesperrt zusehen.

Jure Glavina kehrt in die Startelf zurück – das verriet Kolobaric bereits. „Er geht in die Spitze, während die anderen eher Zehner oder Halbstürmer sind“, erklärt der SVD-Trainer. Das Hinspiel entschieden die Drensteinfurter mit 2:1 für sich.

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