HSG-Damen feiern ersten Sieg, Herren verlieren erneut

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Die HSG Ascheberg/Drensteinfurt, hier Janine Große Westermann (links), gewann gegen die Warendorfer SU.

Drensteinfurt - Während die Bezirksliga-Handballerinnen der HSG Ascheberg/Drensteinfurt den ersten Saisonsieg bejubelten, kassierten die Herren die dritte Niederlage im dritten Spiel, verließen das Tabellenende aber, weil drei Teams viel deutlicher verloren.

Bezirksliga Münster: HSG Ascheberg/Drensteinfurt – HF Reckenfeld/Greven 05: 30:34 (18:14). Einen Vier-Tore-Vorsprung verspielten die HSG-Herren. Im Heimspiel gegen Reckenfeld/Greven, das zum Auftakt ebenfalls zwei Mal unterlegen gewesen war, konnte die Spielgemeinschaft in der ersten Hälfte überzeugen. Bis zur 15. Minute war die Partie noch ausgeglichen. Dann kamen die Gastgeber immer besser ins Spiel und spielten sich bis zur Pause eine 18:14-Führung heraus. Nach dem Kabinengang agierte die HSG nicht mehr so konzentriert. Reckenfeld kam Tor um Tor heran, glich aus und ging in der 40. Minute in Führung. Die Spielgemeinschaft blieb ohne Sven Gosheger (dritte Strafe) zwar dran, konnte aber bis zum Ende nicht die Kraft aufwenden, um den Gästen noch mal gefährlich zu werden.

HSG-Trainer Volker Hollenberg war nach dem Spiel enttäuscht: „Eine gute Halbzeit reicht nicht. Unsere konditionellen Probleme führten in der zweiten Halbzeit – genauso wie gegen Roxel – zu einer Konzentrationsschwäche.“ Nächster Gegner ist am Sonntag auswärts SW Havixbeck (4:2 Punkte).

HSG-Tore: Kramm, Kleibolt und Lohmann (je 8), Nübel (4), Gosheger und Dartmann (je1)

Frauen, Bezirksliga Münster: HSG – Warendorfer SU: 19:15 (9:8). „Hochzufrieden“ war Damen-Trainer Heinz Huhnhold nach dem ersten Sieg. Im Heimspiel gegen die Warendorferinnen, die mit zwei Siegen gestartet waren, hatte die Spielgemeinschaft laut Huhnhold „einen guten Start“. Zudem habe sein Team „den Faden nicht verloren“. Der Coach betonte außerdem: „Die Defensiven haben das Spiel dominiert, und die Torhüterinnen waren sehr gut.“ Hervorzuheben ist die Leistung der HSG-Torfrau Marina Fels, die einen sehr guten Tag erwischte. Die Gastgeberinnen konnten sich erst nach der Pause absetzen und spielten „abgeklärter“. Ein Sieben-Tore-Vorsprung war das Ergebnis der Leistung (18:11). Danach kam eine „Durststrecke“, so Huhnhold. Doch die HSG ließ sich von den vier WSU-Toren in Folge nicht aus der Ruhe bringen und holte sich die „verdienten Punkte“. Weiter geht‘s am Samstag beim VfL Sassenberg, der mit 6:0 Punkten an der Tabellenspitze steht. - mt

HSG-Tore: Hartmann (5), Krechtmann, Schmidt, Tillmann (je 4), Feige und Große Westermann (je 1)

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