Vor seiner letzten Saison

Rücktritt: Kehl nicht mehr Kapitän des BVB

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Dortmunds Trainer Jürgen Klopp (l.) braucht einen neuen Kapitän: Sebastian Kehl tritt zurück.

Bad Ragaz - Am Ende der Saison ist für Sebastian Kehl ohnehin Schluss. Bereits jetzt hat er sein Amt als BVB-Kapitän niedergelegt. Nach sechs Jahren will Kehl seinen Nachfolger noch unterstützen.

Der frühere Nationalspieler Sebastian Kehl hat sein Amt als Kapitän beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund niedergelegt. "Diese verantwortungsvolle Aufgabe hat mich mit Spaß und Stolz erfüllt. Es macht Sinn, den Staffelstab nun weiterzureichen", sagte der 34-Jährige am Mittwoch im Trainingslager des BVB in Bad Ragaz. Favoriten auf seine Nachfolge sind seine Stellvertreter aus der vergangenen Saison, Roman Weidenfeller und Mats Hummels. Die beiden BVB-Profis befinden sich nach der WM noch in Urlaub.

Kehl, der seinen Vertrag im März noch einmal für eine Saison verlängerte, will seine Karriere am Ende dieser Spielzeit ohnehin beenden. "Ich habe jetzt noch die Möglichkeit, meinem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und mit der gesammelten Erfahrung zu unterstützen", erklärte der Mittelfeldspieler.

Der frühere Freiburger hatte das Amt bei den Borussen seit sechs Jahren inne. "Ich habe diese Aufgabe gerne ausgefüllt, aber nun ist der richtige Zeitpunkt gekommen", sagte Kehl. "Ich möchte mich dieses Jahr aufs Sportliche konzentrieren. Mein Ehrgeiz ist ungebrochen." Dem Mannschaftsrat wird der Defensivspezialist weiterhin angehören. "Das war auch Wunsch der anderen Spieler", sagte er.

Kehl, der im Januar 2002 vom SC Freiburg nach Dortmund kam, übernahm das Kapitänsamt im Sommer 2008 von Christian Wörns und ging damit als 15. BVB-Spielführer seit 1963 in die Vereinsgeschichte ein. Seine Vorgänger hießen unter anderem Stefan Reuter, Michael Zorc, Manfred Burgsmüller, Siegfried Held, Wolfgang Paul und Alfred Schmidt.

In seiner letzten Saison wolle er noch einmal alles geben, versprach Kehl. "Meine Rolle wird sich intern und auf dem Platz nicht ändern. Das Schönste wäre, wenn wir am Ende meiner letzten Saison als Spieler noch einen Titel holen."

dpa

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