Nach Rippen-OP

Subotic spricht über Zukunft und zieht Vergleich zur Klopp-Ära

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Neven Subotic musste sich einer Rippen-OP unterziehen.

Hamm - Neven Subotic ist außer Gefecht gesetzt. Auch wenn er den BVB verlassen will, spricht er nur positiv über den BVB - und vergleicht die aktuelle Mannschaft mit dem Erfolgsteam unter Jürgen Klopp.

Es sollte ganz anders kommen bei Neven Subotic. Eigentlich wollte der Innenverteidiger Borussia Dortmund verlassen, sein Wechsel zum Premier-League-Aufsteiger FC Middlesbrough galt als sicher. Bis sich der 27-Jährige einer Rippen-OP unterziehen musste. Eine Rippe musste sogar entfernt werden, um - so heißt es - einer Arterie mehr Platz im Brustraum zu verschaffen. Statt Fußballspielen jetzt also Krankenbett.

Der Serbe hat seinen Humor dennoch nicht verloren. "Wer noch eine Rippe braucht, kann sich gerne melden, ich hab nun eine über, Baujahr 1988", schrieb Subotic unter seinem Foto aus dem Krankenhaus einen Tag nach seiner Operation bei Instagram.

Wie es nun weiter geht mit Subotic? Klar ist: Erst einmal ist er außer Gefecht gesetzt. Aber: "Wenn der Heilungsverlauf optimal verläuft, bin ich in drei Monaten wieder im Aufbautraining. Ich hoffe, bis Ende des Jahres wieder einsatzbereit zu sein", erklärte der 27-Jährige im Interview mit Sport1. Dass durch diesen Eingriff sein Transfer auf die Insel nicht zustande kam, sei für ihn "doppelt enttäuschend": "Sowohl der angestrebte Wechsel als auch die Freude darauf, wieder Fußball spielen zu können, sind erstmal dahin. Aber inzwischen ist die Enttäuschung durch eine große Motivation ersetzt worden, es nochmal allen und vor allem mir selbst zu beweisen. Ich werde zurückkommen und mit aller Energie versuchen, meinen Traum zu erfüllen."

Subotic: BVB aktuell ähnlich wie damals unter Klopp

Und zwar in England. Vermutlich beim FC Middlesbrough. "Ich habe meine Begeisterung für die Premier League schon mehrfach geäußert. Dort zu spielen, wäre eine große Herausforderung für mich", sagte Subtotic, der einmal mehr betonte, sein Geld nicht auf der Bank verdienen zu wollen. Beim BVB war er zuletzt nicht über die Reservistenrolle hinausgekommen.

Groll hegt er aber nicht. Er würde "die einzigartige Atmosphäre im Stadion, die Fans, die netten Cafes in der Stadt und am meisten meine Freunde und Mitspieler" vermissen, erklärte Subotic. Seinen Kollegen traut er trotz der vielen Wechsel innerhalb des Teams derweil weiterhin viel zu: "Es ist ein guter Mix aus Erfahrung und jungen Talenten. Es ist ein bisschen so wie vor acht Jahren, als Jürgen Klopp mit einer komplett neuen Mannschaft eine Ära gestaltet hat. Ich wünsche uns, dass das wieder geschieht." Auch, wenn er dann vermutlich nicht mehr im schwarz-gelben Trikot auflaufen wird.

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