Abwehrchef verletzt sich gegen den FCB

Leichte Entwarnung bei Mats Hummels

Mats Hummels
+
Mats Hummels hat sich eine leichte Bänderdehnung zugezogen und wird Borussia Dortmund voraussichtlich drei Wochen fehlen.

München - Entwarnung bei Fußball-Weltmeister Mats Hummels: Nachdem er im Spitzenspiel gegen den FC Bayern zur Halbzeit ausgewechselt wurde, ist nun eine vorläufige Diagnose da.

Der Abwehrchef von Vize-Meister Borussia Dortmund hat sich entgegen ersten Befürchtungen im Topspiel bei Bayern München (1:2) nur eine Bänderdehnung am rechten Sprunggelenk zugezogen. Das ergab eine Untersuchung am Sonntagmorgen.

Hummels dürfte damit spätestens am 30. November im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt wieder zur Verfügung stehen. Für die Länderspiele am 14. November in Nürnberg gegen Gibraltar (EM-Qualifikation) und vier Tage darauf in Vigo gegen Spanien muss Hummels aber passen.

„Es ist eine Bänderdehnung, was dazu führen würde, dass er in drei Wochen wieder einsatzfähig ist“, sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke im „Doppelpass“ bei Sport1. Nach Watzkes Rechnung wird Hummels zwei Spiele der Borussia in der Bundesliga verpassen - das Duell mit Borussia Mönchengladbach am kommenden Sonntag und die Begegnung bei Aufsteiger SC Paderborn am 22. November. „Das hört sich deutlich besser an als das, was wir befürchtet haben“, sagte Watzke.

Hummels hatte die Verletzung in der ersten Halbzeit erlitten und war nach der Pause durch Neven Subotic ersetzt worden. „Mats ist in der Kabine mit einem Verband an mir vorbeigehumpelt. Er hat gesagt, dass er hochgesprungen ist und dann nach dem Aufkommen gleich große Schmerzen hatte“, berichtete Trainer Jürgen Klopp. Hummels selbst hatte zunächst befürchtet, sich eine ähnlich schwere Verletzung wie zuletzt (knöcherner Bandausriss) zugezogen zu haben.

SID

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare