Erster Startelf-Einsatz für ManUnited

Zu beeindruckt von Kulisse: Mourinho watscht Mkhitaryan ab

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Henrikh Mkhitaryan spielte im Derby gegen ManCity erstmals von Beginn an für Manchester United.

Henrikh Mkhiraryan stand bei seinem Wechsel von Borussia Dortmund zu Manchester United im Derby gegen City erstmals in der Startelf. Sein Trainer Jose Mourinho war alles andere als zufrieden.

Große Kulissen waren Henrikh Mkhitaryan in seiner Zeit bei Borussia Dortmund Standard. Schließlich kommen in jedem Heimspiel mehr als 80.000 Zuschauer. Und es ist ja auch nicht so, als hätte der Armenier im BVB-Dress nicht auch schon große Spiele absolviert. Neben dem Derby gegen Schalke 04 und den Duellen mit Rekordmeister FC Bayern München in der Bundesliga hießen seine Gegner auch mal FC Liverpool im Halbfinale der UEFA Europa League sowie FC Arsenal, Juventus Turin oder Real Madrid in der Champions League. Durchaus namhafte Konkurrenten also. Umso mehr überraschen die Aussagen von Jose Mourinho, seinem neuen Trainer bei Manchester United.

Mourinho hatte Mkhitaryan, der beim Derby gegen Manchester City (1:2), erstmals in dieser Saison von Anfang an gebracht, zur Pause wieder ausgewechselt - und anschließend kritisiert. "Lasst uns über Mkhitaryan sprechen. Wie viele große Spiele hat er bislang abgeliefert?", fragte "The Special One". Für ihn sei der Ex-Dortmunder zu beeindruckt gewesen von der Bedeutung und der Kulisse des Derbys: "So weißt du nie, wie ein Spieler reagiert, wenn du ihn noch nicht so gut kennst. Es dauert ein paar Monate, um zu wissen, wie sie wirklich reagieren."

Entsprechend will Mourinho personelle Konsequenzen ziehen mit Blick auf die Aufgabe in der Europa League am Donnerstag bei Feyenoord Rotterdam: "Wenn Sie mich fragen, ob Mkhitaryan und Lingard spielen, dann sage ich eher nein." Das hatte sich Mkhitaryan wohl anders vorgestellt.

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