Stürmer hat noch Zeit

Klopp: "Lewandowski kann sich noch verbessern"

Jürgen Klopp / Robert Lewandowski
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Jürgen Klopp sieht Robert Lewandowski kurz vor dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft.

Dortmund - Die Tage von Robert Lewandowski bei Borussia Dortmund sind gezählt. Die Klub-Bosse sind auf der Suche nach einem adäquaten Ersatz für den künftigen Münchner.

Jürgen Klopp genießt die Abschieds-Tournee seines Musterprofis. „Robert mit diesen Szenen wie er den Ball festmacht - das ist das reinste Vergnügen. Allerdings muss man sagen: Er hat sich dahin entwickelt. Er ist nicht angekommen und hat von Anfang an so gespielt. Das bedeutet ja automatisch: Man kann auch andere Spieler dahin entwickeln“, sagte der BVB-Coach bei Sky.

Man gebe Lewandowski ab „kurz vor dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft“. Wahrscheinlich könne er sich sogar noch ein bisschen verbessern. „Er hat ja noch genug Zeit dafür. Er wird jeder Mannschaft fehlen, uns auch. Aber im Moment nutzen wir ihn glücklicherweise ab und zu noch.“

Auch der Trainer des spanischen Rekordmeisters Real Madrid, hat Borussia Dortmunds Stürmerstar Robert Lewandowski vor dem Viertelfinal-Rückspiel der Champions League in den höchsten Tönen gelobt. „Robert Lewandowski ist ein fantastischer Spieler und extrem gefährlich. Er ist der Schlüsselspieler für den Fußball, den Borussia Dortmund spielen lässt“, sagte Ancelotti in einem Interview mit Sky Sport News HD: „Dortmund wird alles versuchen, um die Pleite aus dem Hinspiel noch zu drehen. Es wird ein extrem intensives Spiel, und wir brauchen einen guten Tag.“

Zwar von den Klubs noch unbestätigt, soll Dortmund schon den Berliner Adrian Ramos als Ersatz verpflichtet haben. Die Ablösesumme für den Kolumbianer soll zwischen acht und zehn Millionen Euro liegen. Doch die Lücke, die Lewandowski hinterlassen wird, kann der 28-Jährige allein nicht schließen.

Ein Stürmer von höchstem internationalem Format ist für die Borussia finanziell noch nicht zu stemmen, wenngleich durch die fast perfekte vierte Teilnahme an der Champions League in Folge mindestens 25 Millionen Euro an Einnahmen garantiert sind. Watzke gibt zu verstehen: „Es geht nicht nur um die Ablösesumme, es geht auch um den Erhalt der Gehaltshygiene. Es gibt in unserer Mannschaft verschiedene Gehälter, aber der Unterschied darf nicht so groß sein.“

Außerdem: Die Preise seien für Spieler ohnehin gestiegen. Grund seien unter anderem die erhöhten TV-Gelder in den vergangenen Jahren, sagte Watzke weiter. Nach heutigen Verhältnissen hätte man für Lewandowski, der 2010 für 4,2 Millionen Euro aus Posen gekommen war, damals etwa sechs Millionen zahlen müssen, so Watzke. Inzwischen ist sein Marktwert so hoch, dass er für die Borussen unbezahlbar wäre.

SID

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