Mkhitaryan über den Trainer

"Es macht mich traurig, Klopp so zu sehen"

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Henrikh Mkhitaryan und Jürgen Klopp.

Dortmund - Die Spieler des abgestürzten Fußball-Vizemeisters Borussia Dortmund haben ihre Sorgen mit in den Urlaub genommen und grübeln über Gründe für die Krise nach. Henrikh Mkhitaryan bedauert seinen Trainer Jürgen Klopp.

„Es macht mich traurig, ihn so zu sehen“, sagte Mkhitaryan in einem am Dienstag auf der DFL-Homepage veröffentlichten Interview. Der Coach versuche mit aller Macht, in die Erfolgsspur zurückzufinden. Aber das sei nicht einfach: „Er kann am wenigsten dafür. Er ist immer für uns da, und es ist umso frustrierender, dass wir nicht in der Lage sind, ihn auch durch Siege wieder glücklicher zu machen“, ergänzte Mkhitaryan.

Der Armenier machte zudem die WM-Belastung vieler BVB-Spieler und die „unglaublich vielen Verletzten“ für den Sturz der Dortmunder auf den vorletzten Tabellenplatz nach der aktuellen Bundesliga-Hinrunde aus. Jetzt müsse sich die Mannschaft schnell aus der „gefährlichen Zone“ befreien: „Sonst wird es immer düsterer. Es ist unfassbar, dass wir immer wieder straucheln“, meinte Mkhitaryan.

Der BVB belegt nach 17 Spieltagen punktgleich mit dem Tabellenletzten SC Freiburg Rang 17. Zum Rückrundenauftakt muss Dortmund am 31. Januar (18.30 Uhr/Sky) beim Tabellendritten Bayer Leverkusen antreten. Das Hinspiel hatte Bayer im Signal Iduna Park mit 2:0 für sich entschieden.

dpa/SID

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