Geldstrafe für BVB, weil Fans Pyrotechnik abbrennen

Dortmund - Das Sportgericht des DFB hat den BVB wegen unsportlichen Verhaltens seiner Anfänger zu einer Geldstrafe von 75.000 Euro verurteilt. Die Fans hatten wiederholt Feuerwerkskörper abgebrannt.

In der Pause des Pokalfinales gegen den FC Bayern München hatten BVB-Fans Pyrotechnik abgebrannt. Und schon vor Beginn des Spieles hatte es Ärger mit Dortmunder Zuschauern gegeben. Zunächst gelangten etwa 50 bis 60 Dortmunder Zuschauer bei einem Einlasssturm unkontrolliert auf das Stadiongelände, später unter großem Druck etwa ein bis zwei Dutzend bei einem Blocksturm unkontrolliert in den Block.

Die weiteren Vorfälle:

- Es gab Vorfälle mit Pyrotechnik während der Bundesligaspiele bei Bayer 04 Leverkusen am 21. Februar 2016 und gegen Bayern München am 5. März 2016, wobei in letzterem Spiel auch Bierbecher in Richtung sich aufwärmender Spieler geworfen wurden.

- Zudem hatten Dortmunder Zuschauer zweimal während des DFB-Pokalspiels beim VfB Stuttgart am 9. Februar 2016 eine größere Menge an Tennisbällen auf das Spielfeld geworfen, weswegen das Spiel zweimal für etwa eine Minute unterbrochen werden musste.

Darüber hinaus muss der BVB ein Heimspiel teilweise unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen - diese Strafe ist aber bis zum 31. Mai 2017 auf Bewährung ausgesetzt. Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig.

Rubriklistenbild: © Jan Huebner

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