"Klopp weiß, was er tun muss"

BVB-Boss Watzke setzt auf den Faktor Zeit

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Hans-Joachim Watzke vertraut auf Trainer Jürgen Klopp.

Dortmund - Klub-Boss Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund hat nach dem schlechten Saisonstart des deutschen Vizemeisters Erklärungen gesucht und teilweise auch gefunden.

„Ich will den Start nicht schönreden oder bagatellisieren, er war absolut unbefriedigend. Sieben Punkte aus sieben Spielen sind nicht unser Anspruch“, sagte der 55-Jährige im Interview im kicker.

Unter der Prämisse der WM, von der der BVB stärker als andere Mannschaften betroffen gewesen sei, unter der Prämisse einer unfassbaren Verletzungsmisere und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass man seinen Spielstil nach dem Weggang von Robert Lewandowski etwas umstellen musste, seien die Ergebnisse teilweise erklärbar, so Watzke.

Trainer Jürgen Klopp wisse genau an welchen Rädchen er drehen müsse. „Jürgen Klopp hat einen so großen Erfahrungsschatz, er weiß genau, welche Dinge er tun muss und wird. Darüber hinaus wird die Zeit für uns spielen - es sei denn, in den nächsten Wochen verletzen sich weitere acht Akteure. Dann wird es eng“, ergänzte Watzke.

"Haben keine gravierenden Fehler gemacht"

Der BVB-Chef ist sich sicher, „das es besser wird“. Trotz Platz 13 strahle der Verein eine außerordentliche Ruhe und Gelassenheit aus. Es fehle der Mannschaft nicht an Einstellung und Willen, sondern „was wir brauchen, sind Form, Stabilität, Automatismen und Sicherheit“.

Mit Coach Klopp und Sportdirektor Michael Zorc habe er sich in den vergangenen Tagen ausführlich ausgetauscht und auch kritisch hinterfragt. „Am Ende glaube ich nicht, dass wir gravierende Fehler gemacht haben. Ich spreche lieber von einer Anhäufung von Missständen, die dazu führen, dass wir nicht optimal funktionieren“, sagte Watzke.

sid

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