Nach Ribérys Tätlichkeit

Schiri-Chef: "Rot wäre gerechtfertigt gewesen"

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Der Ellbogenschlag von Bayern Münchens Franck Ribéry wurde nur mit Gelb geahndet.

Dortmund - Schiedsrichter-Chef Lutz Michael Fröhlich hat die Entscheidung des Unparteiischen Tobias Welz, den Ellbogenschlag von Bayern-Profi Franck Ribéry im Supercup gegen Dortmund nur mit einer Gelben Karte zu ahnden, kritisiert.

"Wenn man die TV-Bilder betrachtet, muss man sagen, dass Rot gerechtfertigt gewesen wäre", sagte Fröhlich der "Bild"-Zeitung (Dienstag).

BVB-Profi Gonzalo Castro wurde mit den Worten zitiert: "Jedes Mal haben wir eine Regelschulung, werden da zugequatscht, dass es Rot ist, wenn der Ellenbogen draußen ist. Da müssen die Schiris mal genauer hingucken."

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Schiedsrichter Welz hatte am Sonntag im Supercup zwischen dem deutschen Fußball-Meister Bayern München und Borussia Dortmundeinen Ellbogen-Einsatz Ribérys gegen den Dortmunder Jungprofi Felix Passlack in der ersten Halbzeit nicht als Tätlichkeit gewertet.

"Man muss nur die Bilder anschauen, dann gibt es keine Zweifel, wie die Szene zu beurteilen ist. Heute standen Linienrichter, vierter Offizieller und Schiedsrichter im Dreieck aus 15 Metern Entfernung. Im Pokalfinale hat der vierte Offizielle einen Finger aus dem Auge von Gonzalo Castro gezogen. Der gleiche Spieler, die gleiche Aktion, heute wieder", hatte BVB-Coach Thomas Tuchel nach dem Spiel gesagt. - dpa

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